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DAUGHTRY |
24.03.2008, Georg-Else-Halle, D-München |
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Chris Daughtry, als 4. letzter bei American Idol ausgeschieden, hat sich vier Musiker, Jermey Brady, Gitarre, Josh Steeley Lead Gitarre, Josh JP Paul, Bass und Joey Barnes, Drums, hochrangige Produzenten, Chad Kroeger (Nickelback), Brad Arnolds (3 doors down) und Rob Thomas (Matchbox20) und erfolgreiche Songwriter Max Martin und Dr. Luke ins Studio geholt. Raus kam zuerst einmal die BAND Daughtry und das gleichnamige Debüt- Album. Es handelt sich dabei um recht eingängigen, melodiösen, mitunter etwas harten (Pop-) Rock. In den USA als Support von Bon Jovi unterwegs, kam es etwas überraschend, dass die Newcomer als Headliner eine Tour durch Deutschland machten. Sechs deutsche Städte in sechs kleineren Hallen in sechs Tagen. Nach dem obligatorischem Umbau, pünktlich nach einer halben Stunde nach Ende der Vorband REDEEM gingen um 21.30 Uhr die Lichter aus und das Gekreische der ersten Reihen los. Rauch stieg auf, die Musiker betraten die Bühne und los ging es – mit einem neuen Song. Den keiner kannte. Keine wirklich gute Idee. Alle wollten mitklatschen, mitsingen, doch kaum einer kannte den Song „You don´t belong“. Mit dem zweiten „What I want“ stieg die Hoffnung auf ein gutes Rockkonzert. Ein echtes Brett, das auf der Cd von keinem geringeren als Slash gefeatured wird! Bei der Single „It´s not over“ schmachteten dann die Mädels dahin und sangen lautstark mit. Die Hoffnung auf Rock stieg – und wurde gebremst. Chris alleine mit Gitarre auf der Bühne sang und spielte nochmals einen neuen Song „back to me“ und die Songs vom Album „breakdown“ und „all these lives“.
Mit ganzer Band ging es weiter mit „What about now“, auch eine Ballade. Dann aber nen Gang rockiger (aber nur einen) mit „crashed“ und „feels like tonight“. Und zu guter letzt noch die aktuelle Single „over you“, bei der wieder alle mitsingen konnten. Tja, und dann war erst mal Schluss. Natürlich gab´s eine (!) Zugabe das wieder wirklich rockige „there and back“. Und somit war s vorbei, nach elf Liedern, einer Stunde Spielzeit! Daughtry sind Chris Daughtry, die Musiker sind nur Statisten! Wirkliche Stimmung kam bei diesem Konzert leider nicht auf. Chris zog sein Solo-Ding durch, spulte seine TV- Rockposen herunter, bezog das Publikum mit kaum ein (außer dem üblichen „hello munich“ und „we love you munich!“) hatte es auch nicht in der Hand. Ob die Band Spaß hatte? Schwer zu sagen… Musikalisch, technisch und gesanglich einwandfrei, von Chirs wie von den Musikern, aber um auch live zu überzeugen braucht es etwas mehr als nur gute Produzenten, Songwriter und Musiker. Als Support könnten sie überzeugen als Headliner haben sie definitiv zu wenig Material und zu wenig Erfahrung im Spiel mit dem Publikum. Bleiben die nächsten Alben abzuwarten ob Daughtry sich als Rocker etablieren oder als Eintagsfliege wieder verschwinden. (Melanie) |
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