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ANCARA
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01.12.2006, Rock-City, CH-Uster |
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wenige Metaller fanden sich im Rock-City ein an diesem Freitagabend.
Lag's an stattfindenden Weihnachtsfeiern oder an den unbekannten
Bandnamen? Wer weiss... Mit
etwas Verspätung ging's ca. 22.15 Uhr los mit den 5 Düster-Rockern
D-Fect aus der Innerschweiz. Fetter Rock/Metal/Tex Mex-Sound dröhnte
sogleich durch den Raum. Es gibt keine
musikalische Schubladen, in die D-Fect reinpassen, wodurch sie
umso interessanter rüberkommen. Egal ob sie "Liliths Daughter"
besingen (mein persönlicher Favorit), in "Flatline" auf ein
Leben nach dem Tod hoffen oder sich in "Cthulhus Awake" mit
H.P.Lovecrafts düsteren Fiktionen beschäftigen, alles passt zum
harten und doch eingängigen Sound. D-Fect wird total dominiert auf der
Bühne von Sänger Raubi. Natürlich steht der Sänger immer im
Vordergrund, aber hier ganz besonders. Raubi's Look und seine
Performance bringen der
Band noch das "gewisse etwas". Einer der Zuschauer meinte gar,
"Raubi hat ja schon fast Kultstatus!". Der Weg zur Erreichung
des Kultstatus ist lang... Also D-Fect, arbeitet daran, öfter auf die Bühne
mit euch!
Mit den
finnischen Ancara wechselte der Sound zu perfekt gespieltem Melodic
Metal. Ancara sind ausserhalb Finnlands kaum bekannt. Ihre CD "The
Dawn" schoss jedoch in den finnischen Charts auf Platz 2 und wurde
nur von Lordi gehindert, an die Pole-Position zu gelangen. Ancara
spielten bereits 7 mal im Tavastia Club, DEM Live-Club in Helsinki
schlechthin. Sänger
Sammy merkte man seine Virus-Infektion nicht an, er sang kraftvoll und
auch einfühlsam und stand gut gelaunt auf der Bühne. Ob das softere
"Flower Garden", das ins Ohr gehende "Comes around goes
around" oder das kraftvoll-dreckig gesungene "Burn in
Hell" - es macht einfach Spass, Ancara live zu erleben.
Finnische
Bands sind bekannterweise grosse Fans grosser Rockbands, und covern
deren Songs gerne und gut. So kam der erste Höhepunkt schliesslich mit
Billy Idol's "Rebell Yell". Es gibt ja unmengen Coverversionen
von diesem Song, aber Ancara's war die beste, die ich je gehört habe.
Das Rock-City wäre sicher dem Einsturz nahe gekommen, wäre es sold-out
gewesen - WOW! Damit
begnügten sich Ancara aber nicht. Sie holten den im Publikum anwesenden
D.C. Crow der deutschen Metalband Medusa's Child auf die Bühne und
performten gemeinsam "Breaking the law" von Judas Priest. Es
reicht ein Wort, um die Show zu beschreiben: Power!
Die
Band zeigt sowohl auf dem Album als auch live die typisch finnische
Perfektion in Musik und Gesang. Dieses Konzert hätte ein Full-House
verdient. Leute, da habt ihr was verpasst! http://www.ancarasite.com/ (Kassandra) - talk about |
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