| WHITESNAKE Shakra |
05.06.2006, Volkshaus, Zuerich |
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SHAKRA gebuehrte die Ehre, fuer WHITESNAKE den Abend in Zuerich zu eroeffnen. Das Volkshaus war beinahe ausverkauft und bereits bei SHAKRA sehr gut gefuellt. Eigentlich logisch, da das Konzert 1 Stunde zu spaet begann. Mit ihrem modernen und doch klassischen Hardrock-Sound legten die fuenf Schweizer die Grundlage fuer ein erfolgreiches Konzert und hatten das Publikum nach zwei Songs im Griff. Saenger Mark Fox genoss das volle Haus und das gut aufgelegte Publikum. Der Sound war sehr druckvoll und crisp. Offenbar hat man SHAKRA ueber das ganze PA spielen lassen, was nicht selbstverstaendlich ist. Mit RISING HIGH beendete die Band ihren Set und liess eine freudig erregte Zuschauermasse zurueck, die nun gespannt auf den Headliner wartete. WHITESNAKE eroeffneten nicht ganz ueberraschend mit BURN, einem Klassiker aus David Coverdale’s Deep Purple Zeit. Nicht ganz ueberraschend, da dies auf der aktuellen Live-DVD ebenfalls der Opener ist. Die weitere Setliste war nahezu identisch mit derjenigen der DVD. Wie zuvor bei SHAKRA war der Sound wirklich geil, will sagen laut, druckvoll und klar. Die Band ist im Vergleich zur DVD auf dem Posten des Bassisten neu besetzt worden, es spielt jetzt Uriah Duffy anstelle von Mark Mendoza. David Coverdale war begeistert ueber den stuermischen Empfang, den ihm das Zuercher Publikum bereitete. Entsprechend mit viel Elan und Leidenschaft legte er sich ins Zeug. Unterstuetzt von einer klasse Band spielte sich DC von Hit zu Hit. Die Zeit geht aber auch an ihm nicht spurlos vorbei. Immerhin ist Coverdale inzwischen 55 Jahre alt. Die ganz hohen Toene kamen nicht immer mehr so spritzig wie frueher, er musste zum Teil etwas pressen, hat einfach tiefer gesungen oder clever diese Parts den Publikum ueberlassen. Dank seiner Praesenz und seines Charismas auf der Buehne nahm man diese Tricks jedoch gelassen hin. Coverdale konnte mit dem Publikum waehrend des gesamten Gigs machen was er wollte, die Masse ging mit. Er persoenlich erfreute er sich speziell an den schoenen Frauen in Publikum. Nachdem ich mir die DVD angesehen hatte und hoerte, wie laut das Londoner Publikum sag, war ich aufs Schweizer Publikum gespannt. Mir bleibt nicht anderes als ein Kompliment an die Fans zu richten, wir muessen absolut nicht hinter den Englaendern anstehen. Bei AIN’T NO LOVE IN THE HEART OF THE CITY, GIMME ALL YOUR LOVE oder HERE I GO AGAIN lief’s mir jedenfalls kalt ueber den Ruecken. Wenn man so lange im Business ist wie David Coverdale, kann man auch der Band genuegend Platz einraeumen um zu brillieren. Nebst DC war der zweite Star des Abends Leadgitarrist Doug Aldrich. Er glaenzte einerseits durch sein hervorragendes Gitarrenspiel und sein Waschbrettbauch duerfte auch die zahlreichen weiblichen Fans entzueckt haben. Drummer Tommy Aldrige ist ein alter Wegbegleiter von DC. Er trommelte bereits auf dem legendaeren 1987’er Album. Tommy ist ein absolutes Tier am Schlagzeug. Er ist tight und aeusserst druckvoll, dazu immer in Bewegung, seine Stoecke wirbeln durch die Luft und die riesen Maehne schwingt in Takt. Sein spezieller Gimmick; zum Schluss des Schlagzeugsolos bearbeitet er die Felle mit den blossen Faeusten. Reb Beach, Rhythmusgitarre, Uriah Duffy, Bass und Timotyh Drury, Keyboards verrichteten ihren Job eher unauffaellig, aber sehr Band- und Song-dienlich. STILL OF THE NIGHT beendete nach gut 100 Min und zwei Zugaben ein sehr unterhaltendes Konzert. Eine Band aus Topmusikern, dazu ein Frontman, der diesen Bezeichnung verdient und eine „handvoll“ Rockklassiker. Die Fans bekamen all die Songs, die sie wollten wie BAD BOYS, READY AN’ WILLIN, SLIDE IT IN, LOVE AIN’T NO STRANGER oder CRYIN IN THE RAIN. Was will man mehr...Nach solch einem gelungen Gig geht man nach Hause und schiebt sich gleich nochmals die Live DVD in den Player. (Scari) - talk about |
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