THEORAY OF A DEADMAN/ HEAVENS BASEMENT/ HALESTORM

                                                               29.03.2010/ D-München/ 59:1

Den Anfang machten die aus Pennsylvania stammenden HALESTORM. Bei uns ist die Band bislang noch unbekannt, was sich aber schon bald ändern könnte. Denn die charismatische Frontfrau Lzzy, die ein unwahrscheinliches Stimmorgan besitzt, und ihre Männer spielen Solid-Rock, also soliden Ami-Rock, der einfach kracht. Und gekracht hat s allemal bei ihrem Auftritt als Opener an diesem Abend. Lzzy, mit einer Kapuzen-Jacke und Röckchen bekleidet sang a capella (oder wie auch immer man das schreiben mag), bis sie das Gehör des Publikums gewonnen hatte. Nach und nach stiegen dann die restlichen Band-Members mit ein und rockten das 59:1.mit Songs aus ihrem selbstbetitelten Debüt-Album. Highlight war sicher die Drumeinlage, bei der alle auf den Drums mit trommelten. Sehr sympathisch und Lzzy zeigt, dass Frauen auch richtig rocken können und nicht nur trällern a la NIGHTWISH und Co.  Hat Spaß gemacht, bitte mehr davon!

                                             

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Als nächstes waren dann die Engländer von HEAVENS BASEMENT an der Reihe. Die Jungs wurden auf dem Weg nach München 2x von der Polizei aufgehalten und waren etwas spät dran deshalb. Das tat dem Gig aber keinen Abbruch. Sie rockten was das Zeug hielt! Was allerdings auffiel… sie hatten einen anderen Sänger, also nicht Richie, mit an Board. Was war geschehen? (Die Antwort darauf könnt ihr bald  im dazu gehörigen Video-Interview angucken)Der eingesprungene Sänger machte aber einen guten Job und wer HEAVENS BASEMENT nicht soooo gut kannte, der hat sicher keinen Unterschied bemerkt. Auf alle Fälle brachten die Jungs mächtig Stimmung in die Bude. Sie haben einfach Energie und sind eine geniale Live-Band. Der Funke sprang vom ersten Riff an aufs Publikum über und das lies auch bis zum Ende nicht nach. Es wurde nicht viel gelabert, es wurde gerockt! Yeah!

 

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Jetzt gab s erst mal eine etwas längere Umbaupause und dann betraten THEORY OF A DEADMAN die Bühne. Tja… der Jubel war erst mal groß… aber dann… hm… leider, leider, leider war der Sound nicht all zu gut. Drums und Bass dominierten so stark, dass man Tyler so gut wie gar nicht, oder nur bröckchenweise verstand. Später erklärte Tyler, er sei sehr krank, aber „the show must go on!“ Man verstand oft keinen Ton von dem, was er sang, die Stimme war oftmals einfach weg. Aber auch die Backing-Vocals waren schwer zu verstehen. Es war also eine üble Mischung aus schlechtem Sound und Krankheit, der die Stimmung schon arg dämpfte. Schade! Denn TOAD haben s echt drauf, wie sie ja im Oktober schon gezeigt haben. Selbe Location, also an der kann s mit dem schlechten Sound nicht gelegen haben. Die Setliste wurde auf eine Stunde gekürzt und sie spielten hauptsächlich Songs vom aktuellen Album „Scars & Souvenirs“. Man konnte Tyler ansehen, dass er die Show einfach nur rum bringen und sich hinlegen wollte. Er konnte einem wirklich leid tun. Das wäre dann die Kehrseite vom Rock-Musiker-Dasein… krank sein gilt nicht. Es gab eine Zugabe von zwei Songs und der Rauswerfer war „Bad Girlfriend“. Einfach schade… besonders weil der Abend so stark mit den beiden Support-Bands angefangen hatte.

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(Bericht & Fotos by Melanie)

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