KATATONIA/ SWALLOW THE SUN

                                 23.02.2010/ CH-Solothurn/ Kulturfabrik Kofmehl

Aufgrund einer kleinen Panne bei der Anfahrt habe ich leider die erste Band LONG DISTANCE CALLING komplett verpasst, und SWALLOW THE SUN hatten auch schon einige Songs gespielt. Die Stimmung war recht gut, als ich etwas abgekämpft in die angenehm gefüllte Halle trabte und mich gleich nach vorne zum Bühnenrand machte, um zu fotografieren. STS donnerten in gewohnt guter Livequalität ihre geile Mischung aus Gitarrengewitter, Bassgewummer, Growls und intensivem Gesang in die begeisterte Menge. Als Höhepunkt und letzten Song gab‘s das geniale HOPE, das mir immer voll unter die Haut geht.

 

                                             

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Kurz nach 22.00 Uhr enterten KATATONIA die Bühne, um v.a. ihre neues Album NIGHT IS THE NEW DAY zu promoten. Endlich gaben die sympathischen Schweden mal wieder ein Konzert auf Schweizer Boden – lange genug hatte es gedauert! Das erste was auffiel, waren die zwei neuen Gesichter an der Gitarre und am Bass. Nachdem Fredrik und Mattias Norrman letztes Jahr die Band aus persönlichen Gründen verlassen hatten, haben 2 befreundete Studiomusiker deren Parts übernommen und sich live-musikalisch bestens eingefügt. So legten KATATONIA gleich überzeugend los mit FORSAKER, und  schon hatten sie das Publikum fest in ihren Bann gezogen. Weiter ging es in einem guten Mix durch die letzen Alben mit LIBERATION und dem wunderbaren MY TWIN, das leider viel zu schnell vorbei war – dieser Song dürfte ruhig 10 Minuten lang dauern :-)
Sänger Jonas Renkse versteckte sich meist hinter seiner langen Mähne, was aber egal war. Die Hauptsache - seine Stimme - klang wunderbar melodisch, episch, träumerisch oder doomig-sanft, und war einwandfrei durch den haarigen Vorhang hindurch zu hören. Schlag auf Schlag und ohne allzu viel Gelabere zwischen den Songs folgten u.a. LONGEST YEAR, OMERTA, IDLE BLOOD, GHOST und EVIDENCE. Mit ihrer Mischung aus progressivem Metal und wogendem Doom erinnern KATATONIA live viel mehr an OPETH als auf Platte, ohne letztere nachzuahmen - was sie auch gar nicht nötig hätten. Nur mit dem überdimensionalen Cover von NIGHT IS THE NEW DAY an der hinteren Bühnenwand ausgestattet, braucht es bei dieser Band keine aufwändige Show. Die Musik und der Gesang überzeugten auf voller Linie! Die eineinhalb Stunden verflossen viel zu schnell, nach RUSTED, DAY AND THEN THE SHADE sowie IN THE WHITE war ein eindrücklicher und toller Konzertabend zu Ende. Bis hoffentlich bald mal wieder!

 

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(Bericht & Fotos by Kassandra)

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