AIRBOURNE/ TAKING DAWN

08.03.2010/ D-München/ Tonhalle

AIRBOURNE was in the house. Und AIRBOURNE ist eine der letzten wahren Männerbands. So verwunderte es nicht, dass der Großteil des Publikums männlich war. Aber bevor es soweit war durften sich die Jungs von TAKING DAWN erst mal beweisen. TAKING DAWN ist eine ganz neue Band aus Las Vegas, die momentan mit ihrem Debüt-Album „Time To Burn“ unterwegs sind. Die Jungs rocken zwar ganz toll daher, aber das AIRBOURNE-Publikum dürfte nicht so ganz ihr Fall sein. Die Wurzeln ihrer Musik liegen in den 80ern, bei Bands wie den frühen BON JOVI, GUNS’N’ROSES; DEFF LEPPARD usw. Zwar ist ihre Musik schnörkelloser und zum Teil rockiger, aber eben kein Rock a la AIRBOURNE. Sie sind eben mehr Sleaze und eher ne Frauen-Band. nichts desto Trotz rockten die Jungs ordentlich ab. (Leider kann ich dazu nicht sehr viel mehr berichten, denn wir wurden nach drei Songs aus der Halle geworfen und wurden erst später wieder zu AIRBOURNE reingeholt. Danke, Herr Lieberberg, so macht Reviewschreiben richtig Spaß!)

 

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Wieder in der warmen Halle ging s dann weiter mit AIRBOURNE. Die Australier sind auf ihrem Weg nach oben in den Rock-Olymp kaum mehr zu stoppen und die Hallen, in denen sie spielen, werden immer größer. Auch die Tonhalle war ausverkauft und so warteten jede Menge harter Männer auf ihre Idole. Die Australier, die hier zum ersten mal Schnee live erleben durften, waren gut drauf und rockten die Bude. Sänger Joel kam mit nacktem Oberkörper auf die Bühne (das ist schon ein Süßer) und legte mit dem Rest der Band los. Mit „Raise The Flag“ und Hellfire“ zeigten sie gleich wo s an diesem Abend lang gehen würde. Purer, klassischer Hard Rock war angesagt. Männer-Musik – Yeah! (Bierdusche gab s im Pressgraben gratis und mehrmals). Die Setliste war eine gute Mischung aus ihren beiden Alben „Runnin Wild“ und dem eben erschienen „No Guts. No Glory“. So durften die Kracher „Diamond In The Rough“. „Too Much, Too Young, Too Fast“ und „Runnin‘ Wild“ nicht fehlen. Und auch die aktuelle Single „No Way But The Hard Way“ hatten sie mit im Gepäck. Es dauerte auch nicht lange und der Schweiß lief in Strömen, nicht nur bei AIRBOURNE auf der Bühne, sondern auch bei den Jungs vor der Bühne, die jeden Song lauthals mit grölten. Höhepunkte des Konzerts waren das obligatorische Bierzapfen von Joel und die Klettereinlage gegen Ende des Konzerts. Trotz der stimmlichen Probleme beim Voranschreiten des Konzerts (zwei Konzerte mussten auf Grund einer Erkältung gecancelt werden)gaben die Jungs bis zur letzten Minute Vollgas. Und als Zugabe gab s dann endlich „Blackjack“ zu erleben! Ein Bier und Testosteron geschwängerter Abend neigte sich dem Ende entgegen. Ein wahrlich schöner Männer-Abend mit Männer-Musik, einer wahren Männer-Band: AIRBOURNE!

 

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(Bericht & Fotos by Melanie)

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