BACKYARD BABIES/ TRACY GANG PUSSY

13.02.2010/D-München/Backstage

Einige waren unterwegs um Fasching, Karneval oder Fasnacht zu feiern, im Münchner Backstage aber wurde das 20jährige Bestehen der BACKYARD BABIES gefeiert und dazu pilgerten viele Fans in die bayrische Hauptstadt. Das Konzert war ausverkauft und viele , die sich an der Abendkasse noch mit Karten versorgen wollten, mussten leider draußen bleiben.
Den Anfang machten allerdings die aus Frankreich stammenden TRACY GANG PUSSY. Was für ein Name! Man konnte rätseln, oder den Namen einfach als das nehmen was er wohl war, drei willkürlich aneinander gereihte englische Wörter. Die Band fing pünktlich um 20:30 Uhr an, hatte eine halbe Stunde Spielzeit und vom Hocker gehauen hat es dabei wohl niemanden. Nach ihren eigenen Worten auf ihrer Myspace Seite solle man seine Töchter einsperren, wenn sie in der Stadt wären, bleibt die Frage wer wem den Rest gäbe, die Töchter den Bubis, oder andersrum. Alles in allem ein ziemlicher Einheitsbrei, der etwas auf der Emo-Welle mit schwimmt, nicht nur äußerlich.

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Umbaupause und wieder pünktlich betraten die BACKYARD BABIES unter tosendem Applaus die Bühne ihrer Geburtstagsparty und legten gleich  mal mit dem etwas älteren Song „Backstabber“ los. Nicke, Dregen und Co. waren super gut drauf und richtig spielgeil. Man sah ihnen an, dass sie heiß waren und sie ihren Spaß auf der Bühne hatten. Das Publikum tat ihr Übriges und feierte ihre Helden. Die Setliste war eine gute Mischung aus 20 Jahren Musikentwicklung der BACKYARD BABIES. „Made Me Madame“, „Dysfunctinal Professional“, „I Got Spades“, „Brand New Hate“, „Too Tough To Make Some Friends“, „Degenerated”, „Electric Suzy”, „One Sound” usw. um nur einige zu nennen. Ein Highlight war sicherlich das FASTER PUSSYCAT-Cover zu „Babylon”. Dregen gab wie immer alles, und war schon nach einigen Minuten klatschnass geschwitzt. Aber auch der Rest der Band legte sich nicht auf die faule Haut. So wirbelte Peder seine Sticks wie ein Irrer und Bassist Johan warf nach jedem Song sein Plektrum ins Publikum. Außerdem verteilte er freigiebig Bier an die erste Reihe (ja, ich hab auch eins, zwei, drei abbekommen *g*). Und Nicke, ja Nicke zupfte die Klampfe mit Dregen um die Wette und sang sich die Seele aus dem Leib. Am Ende des Konzertes war er nicht mehr ganz so stimmsicher wie noch zu Anfang. Was zeigte, dass die Jungs - innerhalb den 20 Jahren sind sie doch zu richtigen Männern geworden - alles gaben! Auch nach einem Sturz von Johan zupfte er weiter den Bass, humpelte auf der Bühne und blieb dann doch mehr auf der Stelle stehen.
Je weiter der Abend fortschritt, um so mehr entblätterten sich die BACKYARD BABIES und man konnte einen Blick auf deren tätowierte Körper werfen. *grrrrrrrrrrr*  Singalongs funktionierten ohne Frage, denn alle waren gekommen um die BACKYARD BABIES zu feiern. Nach „Nomadic“ war dann erst mal Ende Gelände und Nicke und Co verließen die Bühne, nur um sich die „Zugabe“-Rufe des Publikums ein paar Minuten anzuhören und dann wieder zu kommen. So läuft das Geschäft eben. Zu früh gefreut, denn dann hatten die BACKYARD BABIES mit technischen Problemen zu kämpfen. Zuerst fiel Peders Monitor aus, und danach auch noch Nickes und Dregens Mikros. Es dauerte ca. 15 Minuten bis die Technik alles wieder so weit im Griff hatte, dass auch die Zugabe gespielt werden konnte. Diese bestand aus den Songs „Minus Celsius“, „Look At You“, „People Lile People Like People Like Us” und “Robber Of Life” . Und wer bis dahin noch nicht vor Schweiß triefte, hatte definitive das falsche Konzert besucht.
Scheiß auf Fasching und Büttenreden! Purer, ehrlicher, straighter Rock’n’Roll war angesagt! Herzlichen Glückwunsch zum 20 jährigen Bestehen und Prost auf die nächsten 20 Jahre BACKYARD BABIES!(Und für alle die das Konzert verpasst haben ein ganz groooooßes Ohhhhhhhhhhh!)

 

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(Bericht by Melanie)

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