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Ralph
Die
3 besten Konzerte 1998 - 2008
MARILLION,
SALZHAUS, WINTERTHUR (2004)
Marillion betourten ihr
grandioses MARBLES-Album und machten auch in Winterthur (Salzhaus) halt.
Eröffnet wurde der Abend durch die für mich sehr positive Entdeckung
GAZPACHO und abgerundet natürlich durch die versiert und sehr sympathisch
aufspielenden MARILLION. Sänger Steve Hogarth verwandelte sich im
Verlaufe des Abends vom Lehrer (strenges Outfit, Brille etc.) zum
ausgelassenen Rockstar (offenes Hemd, wehende Haare, grosse Posen) und an
der technischen Seite dieses Abends gabs eh nix zu mäkeln. Einfach nur
ein grosser Abend!
DURAN DURAN, MAAG
MUSIC HALL, ZUERICH (2005)
Okay, Duran Duran sind bei mir bei den Top-Alben aufgeführt, ebenso –
wegen der Reunion - bei den grossen Freuden der letzten 10 Jahre, daher
erstaunt es wohl kaum jemanden, das die Band nun auch bei meinen drei
besten Konzerten auftaucht. Dies aber nicht wegen der rosaroten Brille,
durch welche ich Duran Duran sehe, sondern aus dem einfachen Grund, weil
die Band auf ihrer ASTRONAUT-Tour in Zürich GEROCKT haben! Hits en masse,
gepaart mit den damals neuen Songs des Astronaut-Albums – und das ganze
in Original-Besetzung. Was will man als Fan mehr?
H.I.M.,
MUSIKFESTWOCHEN, WINTERTHUR (1999)
Mein
Gott, wie lange ist das her? Ich weiss es leider nicht mehr sooo genau,
aber ich denke es muss 1999 gewesen sein, irgendwie noch kurz vor der Veröffentlichung
von RAZORBLADE ROMANCE. Im Laufe der Zeit habe ich HIM dreimal gesehen und
dieser Auftritt an den Musikfestwochen war das erste Mal – und ich sah
die Band nie mehr so geil aufspielen wie an diesem Abend. Ville und seine
Jungs waren hungrig, locker und souverän und wie das halt so ist: Man
sieht ein Band, die noch recht unbekannt ist und irgendwann wird sie gross
– und man denkt sich: Damals hab ich sie gesehen, da kannte sie noch
kein Schwein. Ich denke dieser Gedanke macht ein Konzert nachträglich
doch sehr speziell :-)

Pink
Die 3 besten Konzerte 1998 - 2008
ROGER WATERS,
HALLENSTADION, ZÜRICH (2002)
Mann! Was für ein Konzert! Eine Reise durch fast alle PINK FLOYD Alben
bescherte mir damals ROGER WATERS. Der eigentlich als Bühnenscheue
bekannte Ex- PINK FLOYD Member fühlte sich ersichtlich wohl in seiner
Haut und entpuppte sich nicht nur als grosser Musiker, sondern auch als
top Entertainer mit jeder Menge Charisma.

DAVID
GILMOUR, TEATRO DEGLI ARCIMBOLDI, MILANO (24 & 25.03.2006)
Ebenfalls unter dem Banner von
PINK FLOYD erlebte ich gleich zwei unvergessliche Abende in Milano (IT).
DAVID GILMOUR kapitulierte die ca.2000 Zuschauer in Nullkommanichts in
einen wahren Rauschzustand. Die erste Hälfte des abends widmete er sich
voll und ganz dem „ON AN ISLAND“ Album. Der zweite Akt war ganz im
Zeichen alter FLOYD- Klassiker. Einfach traumhaft!
CANDLEMASS,
DYNAMO, ZÜRICH, (2003)
Mehr
als zwei Stunden doomten CANDLEMASS das Zürcher Dynamo sprichwörtlich in
Grund und Boden. Es wurde nahezu JEDER Klassiker gespielt und es fehlte an
nichts. Mein Nacken schmerzte danach sicher noch für eine geschlagene
Woche. Aber es hat sich definitiv mehr
als gelohnt.


Kassandra
Die 3 besten Konzerte 1998 - 2008
RAMMSTEIN,
OLYMPIAHALLE MÜNCHEN (2001)
Wie schon bei meinen Top 10 CDs aus der Medazzarock-Ära beschrieben, war
es ein absolutes MUSS für mich, bei der MUTTER-Tour dabei zu sein. Die
Vorband weiss ich nicht mehr, die war auch unwichtig, ich wartete nur auf
meine Landsmänner. Schliesslich - endlich! - war es soweit, das Intro
begann. Die Spotlights richteten sich auf etwas Grosses, das hoch über
der Bühne schwebte. Es war eine überdimensionale „Gebärmutter“, die
von der Decke hinabgelassen wurde, und der die Rammsteiner, in dicken
"Windeln" gekleidet, entschlüpften! Dann kamen die ersten
Funken und Flammen, die ersten Kracher und los ging eine Show voll
kreischenden Gitarren, hämmernden Drums, dröhnendem Bass, Tills
wunderbar tiefer Stimme mit rollendem "R", und immer wieder
Pyrotechnik. Die Windeln legten Rammstein natürlich bald ab, genauer
gesagt, sie zogen sich um (ich will ja nicht den Eindruck erwecken, als hätten
sie die Windeln abgezogen und seien nackt auf der Bühne gestanden - ich hätte
aber nichts dagegen gehabt *LOL*). In der Mitte der Show fing eine der
seitlichen Boxen Feuer, aber der Mini-Brand wurde von der Security schnell
gelöscht und die Show ging ohne Unterbruch weiter. Viel zu schnell waren
die 1 1/2 Stunden inkl. Zugabe rum, aber ich erinnere mich zum Teil noch
so gut daran, als sei das Konzert erst kürzlich gewesen, weil ich so
restlos begeistert war.
BON JOVI,
OLYMPIASTADION MÜNCHEN (2003)
Auch wenn Bon Jovi mit ihrem CD-Output zu diesem Zeitpunkt keine
Rockkracher mehr hervorbrachte (vgl. CDs, die die Welt nicht braucht), gehören
sie nach wie vor zu den besten Rock-Livebands der Welt. So holte ich kurz
nach Vorverkaufsstart der Bounce-Tour brav mein Arenaticket und wartete
auf Freitag, den 13. Juni. Circa zwei Wochen vor dem Konzert erhielt ich
einen Newsletter mit einem Gewinnspiel: die Plattenfirma der Band, ISLAND
MERCURY, verloste sogenannte On-Stage Tickets. Voraussetzung war nur, dass
man ein Konzertticket hatte. Somit machte ich mit, ohne mir
Gewinn-Hoffnungen zu machen, da das Olympiastadion rund 50'000 Menschen
fasst bei einem ausverkauften Konzert, und da sicher einige Fans zu ihren
Helden auf die Bühne klettern wollten. Eine Woche vor Konzert fiel ich
fast vom Stuhl, als ich einen Anruf erhielt mit der Nachricht, ich hätte
gewonnen - HURRA!!! Aufgeregt wartete ich wie angewiesen nach der Vorband
und Umbaupause bei Konzertstart am rechten Bühnenrand, Treffunkt der
On-Stage-Gruppe 1. Wir durften ziemlich bald hinter die Absperrung, wo wir
unsere Jacken und Taschen ablegen mussten. Bei Beginn des dritten Songs
hiess es plötzlich: jetzt dort die Treppe rauf, schnell schnell! Und
schon stand ich mit zusammen mit einer Grupper anderer Fans seitlich auf
der Bühne, nur ein paar wenige Meter entfernt von IHM, von Jon. Und dann
realisierte ich erst, welch unglaublichen Blick man von der Bühne aus
hat, als ich über die wogenden Menschenmengen in der Arena und die voll
besetzten Tribünenplätzen hinwegblickte - WOW, ich sah 50'000 Bon Jovi
Fans, die begeistet mitrockten, von der Bühne des Olympiastadions aus!!!
Ganze drei Songs lang durften wir dort bleiben, dann kam Jon rüber, schüttelte
jedem von uns die Hände und liess sich auch umarmen. Ich muss wohl nicht
erwähnen, dass ich mit dem Gedanken spielte, meine rechte Hand NIE WIEDER
zu waschen, da Jons Schweiss dran klebte *LOL*! Gleich nach Jon kam auch
noch David zum Hallo sagen zu uns, und schon war der Genuss wieder rum.
Wir wurden husch-husch von der Bühne gescheucht, durften dann aber in die
vorderste Absperrung, wo wir ohne Gedränge und ganz nah an der Bühne den
Rest des Konzerts geniessen konnten - bei schönem Wetter mit
Sternenhimmel und bombastischer Stimmung. Welch Konzerterlebnis!!!
MOONSORROW - SWALLOW
THE SUN, Z7 PRATTELN (2007)
Keine
grosse Show, dafür erstklassiger finnischer Metal live war geboten, als
Moonsorrow zusammen mit Swallow The Sun als Support im Z7 auftraten. Da
ich alle drei Alben von Swallow The Sun habe und liebe, habe ich jede
Sekunde der Melodic Doom-Death-Metal-Songs genossen. Sänger Juha, seine
Glatze mit einer Kappe bedeckt und schlicht gekleidet in Jeans und Shirt,
hatte ohne grosse Faxen oder Show das Publikum ihm Griff, einfach nur mit
seiner tolle Stimme. Und die Musiker sind, wie sehr viele finnische
Musiker, einfach perfekt. Dasselbe gilt für Moonsorrow, deren Epic Pagan
Metal mit zum Teil ellenlangen Songs die Fans absolut überzeugte, sie zum
Mitgröhlen oder Headbangen brachte. Als ich noch während dem Auftritt
von Moonsorrow durch das mässig gefüllte Z7 zum Merchandising Stand
schlenderte, fand ich die Jungs von Swallow The Sun neben dem Stand
sitzend und ihren Landsmännern lauschend. Schnell schnappte ich mir eine
ausliegende Karte von STS, lieh mir vom Merchandise-Verkäufer einen Stift
und bat sie um ein Autogramm, das seither von mir in Ehren gehalten wird
;-)


Andi

Die
3 besten Konzerte 1998 - 2008
CANNIBAL
CORPSE, MORBID ANGEL, THE CROWN – PRATTELN Z7 (2001)
Chris Barnes stand
zu diesem Zeitpunkt zwar schon länger nicht mehr am Mikro der Kannibalen,
trotzdem MUSS man CANNIBAL CORPSE einfach mal live gesehen haben. Was da an
Energie freigesetzt wird ist schier nicht fassbar! Und die anderen Bands gaben
sich ebenfalls keine Blöße und ließen es krachen das sich die Balken
biegen. Vor allem THE CROWN zündeten ein Thrash Feuerwerk der ersten Güteklasse.
Was das Ganze aber so intensiv gemacht hat, ist die einwandfreie Soundqualität.
Seit je her ein Markenzeichen des Z-7. An diesem Abend aber war der Output so
drückend, dass ganz vorne eigentlich gar niemand hätte stehen (bangen) können.
Also ich wurde regelrecht an die Wand gespielt. Und übrigens: Was sollte den
schon schief gehen wenn drei absolute Hammerbands das Haus rocken (töten)??
Unvergesslich!!

THE
HAUNTED, GOD FORBID – PRATTELN Z7 (2005)
Peter Dolving is back! Und wie… Nach zwei Alben Pause kehrt er nun in den
Schoss der Familie zurück. Sein Ersatzmann Marco Aro war beileibe keine
schlechte Alternative. Aber Dolving`s gesangliches Spektrum ist doch ein wenig
ausgeprägter. Diese Tatsache kommt auch live zum tragen. Mann hat der Typ
Stimmbänder! Diese wilde (aber nicht sinnlose) Brüllerei ist echt
beeindruckend. Killersongs wie „No Compromise“ oder „D.O.A.“ sind
unaufhaltsame Tornados die live vorgetragen noch um ein vielfaches intensiver
rüber kommen als im CD Player. Ich hätt`s nicht geglaubt wenn ich es nicht
selbst miterlebt hätte. Auch die Co-Headliner GOD FORBID verstehen es das
Publikum richtig auf den Hauptact einzustimmen. Die wütende Kombination aus
Metalcore und Thrash Elementen kam fast ebenso fetzend rüber wie der göttliche
Auftritt von THE HAUNTED. Geil geil geil!
BOLT
THROWER, NIGHTRAGE, NECROPHAGIST – PRATTELN Z7 (2006)
Die
schwedisch-griechischen Melodic Deather NIGHTRAGE werden wohl nicht jedem
bekannt sein. Wer dieses Brett aber mal in Echtzeit vor die Fresse geknallt
kriegt, wird sich noch lange Zeit daran erinnern. Nicht schmerzhaft sondern
mit schneller schlagendem Herzen! Da geht echt die Post ab. Die absolut
richtige Einstimmung für die folgenden Superstars! …man kann ja schon ein
bisschen zurecht behaupten, dass BOLT THROWER immer ein wenig die selben Riffs
verbraten. Live vorgetragen rückt diese Tatsache allerdings weit weit in den
Hintergrund. Denn dieser schweinische Groove übertrifft einfach alles! Die
britische Kriegsmaschinerie walzt mit Granaten wie „When Glory Beckons“,
„Where next to Conquer“ oder „…for Victory“ einfach alles und jeden
nieder. Rückkehrer Karl Willets hatte sichtlich seinen Spaß und interagierte
sehr intensiv mit dem Publikum. Die Folgen waren überschwänglicher Jubel und
enthusiastische Sprechchöre für einen mehr als perfekten Auftritt! |
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Susanna
Die
3 besten Konzerte 1998 - 2008
BÖHSE ONKELZ, GRÄFENHAINISCHEN
(2003)
Dieses Openair war der absolute Hammer. Ich sang/schrie alle Lieder mit
während mir der Wind durch die Haare wehte.
SATYRICON, STUTTGART
(2006)
Die Röhre war der perfekte Ort für diese Band. Es war eng und düster.
Es wurde noch düsterer, als Satyricon ihr Konzert vortrugen. Die Klänge
und die Stimme überwältigten mich...
SHINING, ZÜRICH
(2007)
Diese
Band kannte ich gar nicht, liess mich jedoch von einem Kumpel überreden
mitzugehen ans Konzert. Danke Andrej. Das war nicht bloss ein Konzert.
Das war Musik, Show und Theater in Einem. Niklas liess seinen Exzessen
freien Lauf. Er drückte sich Zigaretten auf der Brust aus, knutschte
mit Leuten aus dem Publikum und mit einem Mann aus der Vorband, schubste
Boxen um und zettelte fast einen Streit an mit einem Jüngling aus dem
Publikum, da dieser „Fuck yourself“ rief... Man wusste beim Konzert
nicht, ob man nun schockiert oder sonst was sein sollte...


Melanie

Die
3 besten Konzerte 1998 - 2008
3 DOORS
DOWN/ 14.06.2005/ München Tonhalle
Geiles, geiles Konzert! Endlich kamen 3 doors down nach Deutschland und nach Bayern/ München!
Ich hab mich soooo gefreut und wurde auch nicht enttäuscht!
Der Support war Alter Bridge, damals hatte ich noch
nie was von denen gehört, aber auch sie haben mir sehr gut gefallen! Das
Konzert war also von Anfang an super!
Wieso ich es so gut fand?
Weil die Stimmung super war! Weil ich es liebe, kurz
bevor das Konzert los geht, die Spannung steigt, das Kribbeln im Bauch wird
immer wilder … und dann *schrubbel- schrubbel* geht’s los mit geilen
Gitarren, fettem Bass… da läuft mir ein Schauer über den Rücken wenn
ich da dran zurück denke! Es hat einfach alles gepasst! Von der Lokation, kleinere Halle, übers
Publikum, der Stimmung, der Vorband, bis hin zum Main-Act, der natürlich
auch der HAMMER war! Und deswegen ist es für mich eins der besten Konzerte
gewesen, die ich bis jetzt gesehen habe!
H-Blockx/
19.11.2008/ München Backstage
Wir haben die H-Blockx zu Anfang ihrer Karriere das erste mal als Support
von Bon Jovi gesehen, damals war ich schwanger, und nun hatten wir unseren
erstgeborenen Sohn mit dabei! Da kommt man sich mächtig alt vor, kann ich
euch nur sagen! Das Konzert war von Anfang an eins der geilsten, die ich je
erlebt habe! Die Stimmung war so am Kochen, das hab ich bisher noch nicht
gesehen gehabt! Gut, dass wir ganz vorne standen, denn die Leute gingen so
dermassen ab, mein Mann stand hinter unserem Sohn, um ihn zu schützen! Die Musik war so geil! Die Stimmung war so geil! Die Band war so geil drauf!
Am Anfang ihrer Karriere fand ich die H-Blockx nicht
so überwältigend, aber mit ihren letzten 2-3 Scheiben haben sie sich zu
einer wirklich guten Rockband und guten Songwritern entwickelt! Von der
Urbesetzung sind ja nimmer viel übrig, macht aber nix, Hennigs Stimme iss
ja noch da! Und ich mag seine Stimme sehr gerne. Auf alle Fälle war s soooo geil!!! Wird mir wohl
ewig in Erinnerung bleiben!
BILLY
IDOL/ 4.12. 2005/ München Zenith
Ja, der alte Billy! Unverhofft kommt oft! Der war ja irgendwie ganz weg vom
Fenster und dann ganz plötzlich meldet er sich zurück mit „Devil´s
playground“. Ok, so ein riesen Billy Idol Fan war ich zwar in den
80ern nicht, der war
mir immer ein klein wenig zu … irre.
Die aktuelle Cd fand ich aber ganz gut und Konzerte
find ich ja immer gut, also haben wir uns gedacht, kann man ja mitnehmen,
wenn er schon mal hier ist!
Und da standen wir dann ziemlich weit vorne, 2.
Reihe oder so… Der Gitarrist, Steve Stevens, war voll in meinem
Sichtbereich…(und Ralph… wo soll ich bitte sonst hingucken?) Das war so
direkt in Augenhöhe und ich kann meinen Kopf doch nicht immer so weit nach
oben strecken, das tut doch weh mit der Zeit! Und ich bin ja nimmer die jüngste!)
Und dann fingen die an zu spielen und spielten einen
alten Hit nach dem anderen und noch einen und noch einen und noch einen und
…usw.

Natürlich
wurde auch die neue Cd fast komplett gespielt.
Nur, dachte ich immer… Billy Idol, sooooo viele Songs hatte der doch gar
nicht! Pah, denkste, da wurde ich eines besseren belehrt! Und rein optisch sieht der gute alte Billy besser und durchtrainierter aus
als manch junger … öhm… bei Frauen heisst es Starlett, wie heisst es
bei Männern?
Er
hat so eine ganz besondere Ausstrahlung, etwas irre, sexy, eher dreckig sexy
und sympathisch. Man denkt, mit ihm kann man bestimmt ne wilde dreckige
Nacht verbringen. Denkt man! Ich hab dazu leider keinen Erfahrungsbericht
beizusteuern- ich war mit meinem Mann auf dem Konzert!


Patrick

Die
3 besten Konzerte 1998 - 2008
BÖHSE
ONKELZ, ST. JAKOBSHALLE, BASEL (2005)
Es war eines Ihrer letzten
Konzerte. Wir sind zu siebt mit einem Car hingefahren. Die Zuschauermassen waren
enorm und es hat Busse und Autos aus allen Gegenden gehabt. Die Vorband ist
mir leider entfallen. Aber als die Onkelz anfangen hat war das eine phänomenale
Stimmung. Fast die ganze Halle hat die Songs mitgesungen und auch lichttechnisch hat die Band einiges geboten.
WHITESNAKE & SHAKRA,
VOLKSHAUS, ZÜRICH (2006)
Das war am Pfingstmontag im ausverkauften Zürcher Volkshaus. Shakra hab ich
schon so viel mal gesehen ist es doch schliesslich eine meiner
Lieblingsbands. Der Auftritt war wie immer genial. Aber der Auftritt von
Whitesnake hat mich ehrlich gesagt noch mehr beeindruckt. David Coverdales
Stimme hat mich irgendwie magisch angezogen. Aber ich war glaub nicht der
einzige, denn es haben ziemlich viele die Songs mitgesungen und Herr
Coverdale war auch recht angetan von der Stimmung. Aber auch die Solos von
Gitarrist Doug Aldrich und auch Drummer Tommy Aldrige hat seinen Teil dazu
beigetragen. Er spielte zeitweise seine Solos ohne Sticks nur mit den Händen.
PRETTY BOY FLOYD,
SHAMELESS & TUFF , ROCK-CITY, USTER (2007)
Ich
war schon eine Ewigkeit ein
grosser Fan von Tuff & Pretty Boy Floyd und hab mich riessig gefreut als
ich gelesen habe das sie nach Uster kommen. Vor dem Konzert hab ich sogar
mit den beiden Sänger quatschen können. Auch die Auftritte waren genial,
obwohl nur noch die beiden Sänger von den Originalbesetzungen übrig sind.
Der Höhepunkt war als Stevie Rachelle mitten im Publikum war und gesungen
hat.


Denise

Die
3 besten Konzerte 1998 - 2008
DIE ÄRZTE,
HALLENSTADION, ZÜRICH (2007)
Da für mich jedes Konzert der „besten Band der Welt“ ein High Light
ist, fiel es mir nicht leicht, mich für eines zu entscheiden. Jeder Gig
dauert mindestens 2,5 Stunden und witzig ist es auch jedes Mal. Das Konzert
vom letzten Jahr hat mich jedoch fasziniert, weil wirklich jeder der 13000
anwesenden Fans den ganzen Abend lang mitgemacht hat. Sei es bei der Wall of
Death (war ich froh, da nicht in der Mitte gestanden zu haben!) oder bei „Unrockbar“
wo ALLE Fans sich hingesetzt haben und erst bei dem Wort „unrockbar“
aufstanden und herumgehüpft sind. (Zitat BELA: „das sieht so geil aus,
dass wir uns heute Nacht ab diesem Anblick einen von der Palme wedeln
werden“) und es sah geil aus! „Westerland“ wurde in eine zürifreundliche
Version umgeändert und die Zuschauer konnten ihre Wünsche anbringen. Bei
den obligaten Laolas und Sprechchören mussten Die Ärzte nicht zweimal
bitten, wir sangen und hüpften uns die Seele aus dem Leib. Begeistert war
Farin vor allem davon, dass die klassische Laola nicht nur rum ging und dann
einmal von vorne nach hinten durch den Innenraum, sondern das die Sitzplätze
die Welle noch einmal nach oben weiterführte. Nach knappen drei Stunden war der Spass vorbei, und dennoch kam es einem
(wie immer) viel zu kurz vor.
RAMMSTEIN, MINISTRY OF
ROCK, FRAUENFELD (2002)
Also abgesehen vom Schlamm (es herrschte das klassische Open Air Wetter) war
dieser Abend mit dem Rammstein Konzert genial. Es wurde eine gelungene
Mischung aus allen Alben gespielt und auch an den Rammstein-typischen
pyromanischen Effekten mangelte es nicht ;o) Das Publikum machte trotz oder
gerade wegen des miserablen Wetters mit und ich denke jeder Anwesende hatte
so heiss, dass er den Regen überhaupt nicht spürte. Feuerfontänen, welche
in den dunklen Himmel schiessen, sehen einfach geil aus ;o)
Der in Windeln gepackte und auf den Knien als Sklaven vorgeführte
Keyboarder bei „Bück Dich“ war zwar für einige der Anwesenden ein
bisschen zuviel des Guten und als Till Lindemann am Schluss des Songs mit
„Spaghetti aus der Sprühdose“ losspritzte konnte man doch in dem einen
oder anderen Gesicht einen leichten Schock erkennen. (war für mich ein
Riesenspass denen zuzuschauen, grins) Das hatten die Sensiblen aber bald
wieder vergessen und es wurde weiter gestaunt über all die pyromanischen
Einlagen ;o) Harte Töne, eine raue Stimme und Feuer, ein genialer Mix,
welchen ich mir immer wieder gerne anschaue.
BÖHSE ONKELZ, BASEL
(2004)
Dieses Abschieds-Konzert der Onkelz, war für mich ziemlich hart, weil ich
es absolut nicht mitbekommen habe, dass sie sich auflösen. Da stand ich nun
in der Halle und las auf einem grossen Plakat „La Ultima“ :o((, doch
bevor ich allzu sentimental werden konnte ging es auch schon los und die
Onkelz rockten was das Zeugs hielt. Man merkte dem Publikum an, dass dieser
Abend für die Schweizer die letzte Möglichkeit war nochmals alles zu geben
und jeder sang so laut er konnte mit. (ich für meinen Teil hatte am Tag
danach so gut wie keine Stimme mehr). Je näher das Ende kam umso mehrere
feuchte Augen konnte man erkennen. Ok ok, ich gebe es zu, auch meine Augen
blieben am Schluss bei „Ihr Hättet Es Wissen Müssen“ nicht trocken,
will jedoch betonen dass ich nicht zu denen gehört habe, die losgeheult
haben *g*
Egal
was über diese Band schon alles geschrieben und diskutiert wurde, ich mag
die Onkelz (immer noch), werde dieses Konzert ewig in Erinnerung behalten
und vermisse diese „böhsen“ Jungs.


Lupus

Die
3 besten Konzerte 1998 - 2008
THE
UNHOLY ALLIANCE TOUR (2006)
Naja, was soll ich dazu gross sagen: SLAYER waren dabei, das dürfte
eigentlich reichen. Den Rest hab ich eigentlich so gut wie gar nicht
mitbekommen. Was war denn da alles? IN FLAMES waren dabei, LAMB OF GOD und
CHILDREN OF BODOM. Ich hab mich nur auf SLAYER gefreut und hab auch nur
SLAYER gekuckt. Das war schon der Hammer, wie diese Jungs die Meute mit
ihrer Musik aufmischen können. Stehen zwar nur da, aber da entsteht ne
Energie, da haut's mich weg. Hab da meine Nackenmuskulatur arg überstrapaziert.
Aber gelohnt hat sich's auf jeden Fall. Werd ich dieses Jahr wieder hingehen.
KISS
(2008)
Ich gebs zu, ich kenn wenig von KISS, wahrscheinlich nur die essentiellsten
Songs. Die Truppe hat mich aber schon lange fasziniert, weil sie irgendwie
überall präsent ist und sie natürlich ein Rock ‘N’ Roll-Urgestein ist.
Deshalb hab ich nicht lange gezögert, bin nach Zürich gepilgert um die
alten Recken mal rocken zu sehen. Um es so auszudrücken: Es war
GIGANTISCH!! Eine derartige Show hab ich nun wirklich NOCH NIE zu sehen
bekommen.. Nicht nur die Musik war toll, es hat einfach alles gestimmt. Nach
dem Konzert war ich nur noch geschockt, ich konnte es gar nicht richtig
glauben, was ich da gesehen hatte.. Herrlich.
METALLICA
(2003, 2004, 2008)
Ich
mach hier mal kurz ne Ausnahme, weil Metallica meine absolute Lieblingsband
ist. Ich hab die Band bis jetzt 3 Mal gesehen und jeedes einzelne Mal war
ich einfach nur begeistert. Mich verfolgen die alten Metallica-Sachen schon
seit meiner frühen Jugend, ich konnte teilweise fast alles auf der Gitarre
nachspielen. Das erste Mal hab ich sie am Rock am See 2003 (glaube ich!)
gesehen.. Ich hab die Jungs nur ungläubig angeglotzt und konnte es gar
nicht recht fassen, dass die Mannen, die mich musikalisch so geprägt haben,
plötzlich vor mir stehen. Das ist mir jedes Mal passiert, wenn ich sie
gesehen habe, ich stand da und war während des ganzen Konzerts in einem
Dauer-Rausch-Zustand. Neeeein, ich hab keinen Alkohol getrunken, das geht
auch ohne. Ehrlich. Ich konnte mich nicht mehr zurückhalten, als Lieder wie
Creeping Death, Seek and Destroy usw. durch die Nacht dröhnten.. Was für
ein Gefühl. Für die Götter. |