(das grosse Jubiläums-Special)

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Die Freude... Das Leid...


Ralph

DURAN DURAN-REUNION
Auch wenn dies hier eine Rock/Metal-Seite ist, ich MUSS es hier einfach erwähnen, egal ob es Euch passt oder nicht. Eine der drei grossen Freuden der letzten 10 Jahre ist (natürlich neben meinem Nachwuchs, wohlgemerkt) die Reunion von DURAN DURAN im Original-Line-Up! Na ja, bevor ich meine Liebe zum Rock entdeckte, war ich Fan der 80er-Jahre-Pop-Band DURAN DURAN – und bin es bis heute geblieben. Als ich die Band entdeckte, war sie eigentlich schon nicht mehr im Original-Line-Up, daher zählt die Reunion 2004 für mich zu den grossen Freuden der letzten 10 Jahre!

DAS REIN/RAUS-SPIEL
Nein, nicht was ihr jetzt denkt. Ich spreche hier von den unzähligen Ein- und Austritten beim Medazzarock-Team. Ist es denn so schwierig, ein motiviertes und tolles Team zusammen zu kriegen, das Spass an der Sache hat und für das Wörter wie „Zuverlässigkeit“, „Team-Geist“ und „Motivation“ keine Fremdwörter sind? Ich war schon unzählige Male der Auffassung, ein solches Team zu haben und musste mich dann doch wieder eines besseren belehren lassen. Doch zumindest jetzt sieht es ziemlich gut aus, also drück ich mir selbst gleich mal die Daumen.

MEDAZZAROCK
Also abgesehen davon, das ich Vater bin (ich wiederhole mich? Ich weiss, MIT ABSICHT!), muss ich hier ganz klar MEDAZZAROCK nennen. Ich hab die Seite vor 10 Jahren aus dem Boden gestampft und es macht mir immer noch sehr viel Spass. Das entdecken neuer Musik, der Kontakt mit Musikern (und JA, auch den Plattenfirmen/Labels), meine Kreativität die ich in die Seite stecken kann und jedes einzelne Mitglied meines Teams, welches ich ohne diese Seite nie kennengelernt hätte. Die Seite erfordert oftmals viel Arbeit, doch auch nach 10 Jahren muss ich sagen: Es hat sich gelohnt und es lohnt sich immer noch! Zu dem Freuden der letzten 10 Jahre gehört dazu natürlich auch das alljährliche Medazzarock-Teamtreffen: Einmal im Jahr lade ich das ganze Medazzarock-Team zu mir nach Hause ein zur grossen Spaghetti-Schlacht (oder was auch immer). Es sind eigentlich kleine, unspektakuläre Abende, doch ich freu mich einfach, die alten und auch die neuen Nasen (wieder) mal zu Gesicht zu bekommen. Da macht es dann auch nix, das ich beim letzten Treffen am Tag danach mein Fleisch mit dem von Andrej geschenkten Kräuterschnaps fast ruiniere (ich denke ich hab was falsch gemacht, Andrej, ich hätte ihn doch besser nur trinken sollen) oder ich jetzt noch auf (natürlich eingefrorenen) Würsten sitze, weil mein Team wider erwarten nicht jede/r 5 Würste gegessen hat an diesem Abend. Ich muss jedoch anmerken, das zumindest Andi den Schnitt gehoben hat, da er bis ca. 3 Uhr morgens tapfer im Stundentakt noch ne Wurst vernichtete. Ich könnte hier noch weiter ausholen und kleine Anekdoten vergangener Treffen zum besten geben, doch hier geht es um die drei grossen Freuden der letzten 10 Jahre und die Seite an sich inkl. der Treffen gehören für mich einfach dazu.

DIE LEIDEN EINES MUSIK-KRITIKERS
Okay.. wir kriegen ja unsere CD’s zwecks Review umsonst, daher will ich mich hier nur hinter vorgehaltener Hand beklagen. Doch was sich die Musik-Industrie manchmal erlaubt, weil sie der Raubkopiererei Einhalt gebieten will, treibt immer seltsamere Blüten. Eine Zeitlang gab es ja oftmals einen Kopierschutz, der aber von vielen geknackt wurde. Ich für meinen Teil sitze 8-10 Stunden pro Tag im Büro und nutze daher die Gelegenheit, dort neue CD’s zu hören. Der Kopierschutz verhinderte dies gekonnt, da dank des Schutzes oftmals die Scheiben nicht auf dem PC liefen. Dann gab es Promos (Vorab-Versionen der CD’s, speziell für die Schreiberlinge), die mit Pieps-Geräuschen versetzt waren – oder die Songs wurden stark gefadet. Auch leider wieder aktuell sehr beliebt sind die sogenannten Voice-Overs... Ich höre mir also eine Promo-CD an und alle 2 Minuten wird die Musik gedämpft und eine Stimme aus dem Off spricht: „You are listening to the new KIP WINGER-Album, From The Moon To The Sun“. Nach dem zehnten Mal weiss ich schon genau, an welcher Sekunde dieser bescheuerte Typ seinen Satz vom Stapel lässt... Ich frage mich: Ist DAS der richtige Weg, um der Kopiererei Einhalt zu gebieten. Ich denke nicht, denn solange jeder Scheiss (sorry) veröffentlicht wird, der halbwegs nach Musik klingt – und wir dadurch bald einmal den Ueberblick verlieren werden und die Preise für CD’s weiterhin so hoch sind, wird das auch ein „Voice-Over“ oder ein Kopierschutz nicht ändern. CD’s verkommen zum Fast Food und die Musiker haben längst erkannt, das eine Tour mehr Kohle einbringen kann, als eine neue CD. So werden bei bekannten Künstlern doch oft bereits nur noch neue CD’s rausgehauen, nur damit man damit dann auf Tour kann um gutes Geld zu verdienen. Früher ging man noch on the road, um eine Scheibe zu promoten. Heute ist es andersrum. Optimal wäre es, die Plattenfirmen würden mehr auf Qualität achten und bei einem Trend nicht mehr wahllos „geeignete“ Musik veröffentlichen, zudem sollten die CD-Preis etwas gesenkt werden und dafür sollte der Konsument weniger auf den (illegalen) Download-Button drücken. Es braucht beide Seiten um das Problem in den Griff zu kriegen, doch hier scheint der Hund begraben, denn auf keiner Seite tut sich auch nur das geringste.

DIE KLEINEN DINGE DES LEBENS
Zu den "Freuden" der letzten 10 Jahre zähle ich zudem die kleinen Dinge des Lebens, die einem täglich ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern vermögen. Ein nettes Wort, eine schöne Geste, ein sonniger Frühlingstag... Man sollte viel mehr diese kleinen Dinge des Lebens schätzen und geniessen. Vieles nehmen wir als zu selbstverständlich hin. Ach ja, hab ich schon erwähnt, das ich stolzer Vater bin? ;-)

DER TOD MEINER MUTTER
Ich war mir zuerst nicht sicher, ob ich den Tod meiner Mutter hier aufführen soll, da dies doch etwas sehr persönliches ist und ich es hiermit der Oeffentlichkeit "aussetze", andererseits werden wir alle mit dem Tod konfrontiert. Natürlich mit unserem eigenen, dem Tod unserer Eltern und wenige leider auch mit dem Tod eigener Kinder. Für mich war meine Mutter der wichtigste Bezugspunkt in meinem Leben - und musste zusehen, wie sie letztes Jahr im Alter von 54 an Krebs starb - ein Jahr nach der Diagnose. Für mich definitiv der grösste Einschnitt und auch das grösste "Leid" in meinem Leben. Ruhe in Frieden, Mum!


Patrick

ROCK-CITY USTER
Es ist schon phänomenal, was Hägar und das ROCK-CITY-TEAM für klasse Bands ans Land ziehen. Auch die Eintritt- und Getränkepreise liegen immer im vernünftigen Rahmen.

RATT-TOUR 2007
Wie hab ich mich gefreut, als ich gelesen habe, das Ratt auf Ihrer Tour nach Zürich kommen. Da hab ich mir gleich ein Ticket geholt. Umso grösser war die Enttäuschung, als ich gelsen habe, das sie die Tour abgesagt haben und stattdessen lieber einige Gigs in Japan den USA machen. Mit uns kann man es ja machen.

REUNION
Ich find's toll, das sich so viele alte Bands wieder zusammentun. Auch wenn viele sagen, das ist nur des Geldes wegen. Ich bin ein grosser Fan der 80ger-Rockbands und hab diverse Bands damals leider nicht live erlebt und so hab ich wenigstens nochmals das Glück, sofern sie in die Schweiz kommen, sie zu sehen.

MÖTLEY CRÜE KONZERT 2007 IN WINTERTHUR
Ich hab fast 100 Franken dafür bezahlt, um Mötley Crüe zusehen und dann dieses miese Konzert. Haben einfach ihre Songs gespielt und nicht mal eine einzige Zugabe gab's. Dafür geht Tommy Lee lieber anschliessend in einen Zürcher Club und legt als DJ seinen Elektro-Sound auf. Ich werde mir auf alle Fälle nichts mehr kaufen von der Band.

MYSPACE
Das Myspace ist echt eine tolle Erfindung. Man kann sich dort mit gleichgesinnten aus aller Welt unterhalten, welche man sonst wahrscheinlich nie kennen gelernt hätte. Ebenfalls kann man immer wieder neue/alte Bands entdecken, von denen man noch nie etwas gehört hat. Und die meisten Bands stellen schon Hörproben ihrer neuen Scheiben rein bevor diese erscheinen.

MUSIK-TV
Im Fernsehen kann man mittlerweile keine Musiksendung mehr anschauen. Es kommt eigentlich nur noch Hip-Hop oder so Casting-Scheisse.


Andi

OSTERFEST
Mittlerweile hat sich das Osterwochenende bei uns zu einem regelrechten Partyevent gemausert. Am Donnerstagabend werden alle 7 Sachen gepackt, und ab geht’s in die Wildnis. Natürlich haben wir da unseren traditionellen Stammplatz am Fuße der „Gisliflueh“ in Biberstein (AG). Dann wird ein schönes Feuerchen entfacht, Fleisch auf den Grill geschmissen und es fließt reichlich Bier und sonstiger Fusel durch die ausgetrockneten Kehlen der anwesenden Gesellschaft. Dieser Ablauf wiederholt sich im Laufe der nächsten drei Tage immer und immer wieder. Nach Hause gegangen wird erst am Sonntagabend. Das heißt: Drei Tage kein umziehen, duschen oder zähneputzen! Egal was für Wetterverhältnisse herrschen! Klingt ziemlich schmutzig? Ist es auch! Und wenn schon… Man wird sich doch noch mal gehen lassen dürfen. Außerdem ist die Stimmung stets feucht fröhlich und äusserst ausgelassen. Am Montag bleibt dann noch ein bisschen Zeit sich zu erholen. Das ist auch bitter nötig, denn das drei Tage lange durchsaufen schlaucht doch ziemlich. Nichts desto trotz ist dieses Ereignis immer ein absolutes Highlight des Jahres. Na dann Prost!

EUROVISION SONG CONTEST
Oh bitte! Ich frag mich wirklich jedes Jahr aufs Neue, was eigentlich der ganze Wirbel um dieses „Chasperlitheater“ soll. Wie Hampelmänner jucken die Musiker auf der Bühne rum und trällern dabei ihre absolut nichts sagenden und meistens auch hyperdämlichen Songs runter. Einziger Höhepunkt ist die Erleichterung wenn alles vorbei ist! Okay für die männlichen Zuschauer (-hörer) gibt’s ab und an noch einen Blick auf ein bisschen nackte Haut einer mehr oder weniger attraktiven Dame zu erhaschen. Juhuuuu! Dann sind da noch die unglaublich stümperhaften und endlos untalentierten Moderatoren. So viel dämliches Geplapper und das ewige Gegrinse… Auf mich machen die den Eindruck, als hätte man ihnen die Mundwinkel an die Wange getackert! Wenn es dann um die Punkteverteilung geht, läuft jedes Mal dasselbe Spiel ab. Die so genannte Solidarität gegenüber den Nachbarstaaten verfälscht doch das objektive Urteil bis zum geht nicht mehr. Hat das noch irgendwas mit Wettbewerb zu tun? Ich denke nicht! Als ob das nicht schon genug Aufregung wäre, werden die Ranglisten aus den verschiedenen Ländern auch noch von Spastis verlesen. Möchtegern Komiker und aufgetakelte Tussis ohne Ende. Ich weiß eigentlich gar nicht wieso ich mir so was freiwillig antue (Anm.Ralph: Das frage ich mich jetzt auch gerade...). Wahrscheinlich weil dieses ganze Spektakel derart Hirnrissig ist, dass man schon wieder darüber lachen muss. So was kann ich nur als Volksverdummung bezeichnen!

BURGER KING IN HUNZENSCHWIL
Endlich! MacDonalds erhält Konkurrenz. Da ich alleinstehend bin, mach ich es mir manchmal auch einfach und hole im Drive-In mein Abendessen. Aber wer kennt das nicht? Zwei Stunden nachdem man sich im Mac den Wanst vollgeschlagen hat, kommt schon wieder das erste Hungergefühl auf. Und schaut euch mal die Abbildungen dieser leckeren und großen Burger auf den Werbeplakaten an. Die Realität sieht dann jedoch ziemlich mickrig und auch noch zermatscht aus. Vor gut eineinhalb Jahren hat in Hunzenschwil (meine Nachbarschaft) eine Filiale des Burger King seinen Dienst aufgenommen. Da sieht das Essen nicht nur so aus wie dafür geworben wird, sondern es ist auch viel schmackhafter. Und ich muss nicht am späteren Abend noch auf Futtersuche gehen. Diese endet nämlich meist am spärlich gefüllten Kühlschrank. Ich hasse es, hungrig ins Bett gehen zu müssen! Diese Zeiten gehören jedoch der Vergangenheit an… (Ausnahmen gibt’s allerdings bei jeder Regel)

SPRITPREISE
Naja wer regt sich da schon nicht auf? Da wird einem an der Zapfsäule das letzte Hemd ausgezogen. Als ich vor nunmehr 11 Jahren (scheisse bin ich echt schon so alt??) die Fahrprüfung absolvierte, kostete der Liter fast noch die Hälfte. Wohin soll das noch führen… Der größte Witz: Zwei Drittel von dem was wir dann an der Kasse berappen sind nichts weiter als Abgaben, die nach Bern fließen. Der Sprit selber ist gar nicht so teuer. Auch hat die massive Verteuerung nicht wie vom Staat erhofft dazu geführt, dass die Leute mehr die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Wenn wir dann mal bei 3 Franken angelangt sind, wird sich wohl der Eine oder Andere vielleicht mit dem Gedanken anfreunden können. Denn momentan wird das Auto immer noch im gleichen Masse gefahren. Ich hab mir schon überlegt, ob ich selber mal nach Oel bohren soll. Aber in der Schweiz ist ja eh alles verboten, also lass ich es lieber. Fahrrad fahren liegt auch nicht drin. Dafür bin ich einfach nicht in der notwendigen körperlichen Verfassung. Ein typischer Raucher eben! Nur so nebenbei: Die Zigaretten sind auch viel zu teuer!! Bleibt mir wohl nichts anderes übrig als damit zu leben, dass sich die Oelmultis ne goldene Nase an mir (uns) verdienen. Für irgendwas gehen wir ja Tag für Tag auf Arbeit…

PLAYSTATION 2 / PLAYSTATION 3
Da ich ein absoluter Game Freak bin, sind die Erscheinungen der Playstation Konsolen natürlich ein absoluter Höhepunkt für mich. Der „Chef“ wird das wohl jetzt nicht so gern lesen, aber bei vielen Gelegenheiten hab ich das Gamen dem Review verfassen vorgezogen… Hi Ralph ;-) (Anm.Ralph: Schäm dich!) Der Quantensprung von der PS1 zur PS2 war ja schon überwältigend. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass man Videospiele so intensiv und hautnah erleben kann. Tja und da nun schon die nächste Generation (PS3) auf dem Markt erschienen ist frag ich mich, wie das wohl noch gesteigert werden kann. Die Zukunftsperspektiven scheinen fast grenzenlos zu sein. Zu diesem Zeitpunkt halte ich jedoch die neuste Playstation für die Krone der Videospielschöpfung. Jetzt gehen natürlich alle Wii und X-Box Spieler auf die Barrikaden und protestieren lauthals. Na und? Mir doch egal! Bin eben ein alteingesessener PS Fanatiker. Außerdem beheimatet das Sony System die absolut geilste und kultigste Viedeospielreihe genannt „God of War“! Unübertroffen! Um das geniale Feeling noch perfekt zu machen, hab ich mir auch noch einen HD-Flachbild-Fernseher geleistet. Der Unterschied zum Röhrengerät ist dabei erschreckend riesig. Ich glaube ich muss gleich mal ne Runde zocken… (Anm.Ralph: Und wo bleiben die Reviews??)

MOTORRAD UNFALL
Töff fahren ist geil, keine Frage! Mit so einem Teil auf die Schnauze zu fallen eher weniger. Diese schmerzhafte Erfahrung wurde mir leider vor kürzester Zeit zuteil. Da ich gern etwas flotter unterwegs bin, muss ich natürlich das Risiko eines Sturzes bewusst in Kauf nehmen. 5 Jahre hat’s gedauert, bis mich der Gaul nun doch mal abgeworfen hat. Ergebnis meine Ausfluges in die Botanik: Anbruch des rechten Unterarmes, ein fetter Brummschädel und ein Haufen Altmetall. Folgen: Ich darf beim geilsten Wetter mit einem eingegipsten Arm rum rennen und nicht mal ein Auto steuern. Badi macht auch nicht sonderlich viel Spaß, weil mein Anhängsel möglichst nicht nass werden sollte. Am Computer arbeiten erfreut mein Herz genau so wenig, da ich Rechtshänder bin. Gamen geht schon gar nicht. Was nun? Ist natürlich echt nervig so was. Aber was bleibt mir schon übrig… Ich kann nur damit leben und versuchen, mir beim nächsten Crash nichts zu brechen. Den eines ist klar: Ich weiß jetzt schon was ich mir als nächstes leisten werde. Ein geiles Motorrad! Ob ich dann jedoch mit gemässigterem Tempo on the Road sein werde, halte ich für höchst Zweifelhaft. Schließlich fährt man ja nicht so eine Maschine, um immer schön mit 50 und 80 dahin zu schleichen. Wie langweilig! Bestimmt wird mir da jeder der den Führerschein für so ein Gefährt besitzt beipflichten. Also dann, gute Fahrt!!

 


Kassandra

ICH WERDE SCHREIBERLING BEI MEDAZZAROCK!
Irgendwie war das schon komisch, als ich Ende Oktober 2006 über Metalflirt eine Nachricht von einem Typen bekam, der mich fragte, ob ich gut Englisch könnte!? Ich fragte retour, warum ihn das interessiere, und dann rückte ein gewisser Ralph raus mit der Sprache, dass er für das Webzine Medazzarock Verstärkung für den Bereich „CD Reviews“ sucht. Er hatte mich angeschrieben, weil er meinen Musikgeschmack passend und mein Alter reif genug fand (mein „reifes“ Alter als Kriterium? AHA!), und da damals noch alle Reviews in Deutsch und Englisch online gingen, waren Englischkenntnisse natürlich gefragt. Als absoluter Musikfreak lockte mich die Anfrage natürlich, und so schickte mir Ralph zwei CDs zur Review, um zu schauen, ob ich überhaupt was halbwegs Verständliches und Vernünftiges zu Papier, ääähhh zu Textdatei, bringen würde. Scheinbar war meine schriftlichen Ergüsse gut genug, denn Ralph engagierte mich sozusagen vom Fleck weg. Das Ganze machte mir solchen Spass, dass ich bald auch Live-Berichte verfasste und Interviews mit Bands machte. (Anm. Ralph: Wer mir jetzt etwas unterstellen möchte, weil ich Kassandra auf der Metalflirt-Seite "entdeckt" habe... Auch Andi habe ich dort "aufgelesen", soviel dazu *g* Oh, hab ich das überhaupt jetzt sagen dürfen, Andi?). Dann initiierte ich unseren Konzert- und Eventkalender (oh Mann, den immer Up-to-date zu halten ist ne Schweinearbeit!), und hatte die Idee für den „Newcomer des Monats“. Das möchte ich hier mal ganz öffentlich betonen, sonst denken immer alle, „Wow, hat der Ralph tolle Ideen“ *LOL*. Ich bin nach wie vor SEHR GERNE im Medazzarock Team, lasse mich auch nicht zu anderen Magazinen abwerben, und sage auf dem Weg mal ganz öffentlich: DANKE RALPH, für die Chance zu Schreiben, für Dein Vertrauen, und für Deine frechen Sprüche! (Anm.Ralph: Bitte, bitte! Du kommst sicher gleich mit einem Wunsch um die Ecke, stimmts? *g*). Auf weitere geniale Medazzarock Teamtreffen! CHEERS!

OPEN-AIR DEBAKEL IN DER SCHWEIZ
Viele der grösseren Open-Airs in der Schweiz sind rein darauf ausgerichtet, möglichst viele Leute mit unterschiedlichem Musikgeschmack anzuziehen. So wechseln sich an einem Tag sage und schreibe Bands wie ZÜRI WEST und THE PRODIGY auf der Bühne ab. Pop-Rock vereinigt mit Metal und Elektropunk? Nein danke, ich gebe doch kein Geld aus, nur damit ich mir Bands anschauen muss, die nicht im Geringsten meine musikalische Geschmacksrichtung treffen! Und wenn ich dann nicht mal einen Tagespass bekomme, um wenigsten 1-2 gute Bands zu erleben, sondern einen kompletten 2- oder 3-Tagespass kaufen müsste, passe ich da auch lieber. So lasse ich mich nicht abzocken und fahre lieber ans Wave Gotik Treffen nach Leipzig, wo ich an vier Tagen eine Hammer-Auswahl an Bands im Gothic, Wave und Metal Bereich anschauen kann, oder ans M’era Luna, Wacken, oder zur Finnish Metal Expo in Helsinki. Schöne Ausnahme: das Rocksound Festival in Huttwil.


(Das Wave Gotik Treffen)

IN "HOHEM ALTER" DAS ERSTE MAL ANS WGT
2007 war ich das erste Mal am Wave Gotik Treffen in Leipzig. Im „hohen Alter“ von 36 *g*! Seit vielen Jahren schon wollte ich endlich mal ans WGT, aber entweder ging es zeitlich nicht, oder es wollte niemand mitkommen. Und 2007 klappte es: hurra! Meine Freundin und ich ergatterten ein Doppelzimmer gegenüber dem Hauptbahnhof, von wo aus man schnell zu jedem der diversen Veranstaltungsorte kommt. Vier Tage nichts als super Bands, coole Leute, gute Stimmung, und Schwarz, wohin das Auge blickt. Für mich ist es das genialste Festival der Welt, daher war ich 2008 wieder dort, und die beiden Male am WGT gehören für mich zu den absoluten Highlights des Medazzarock Jahrzehnts!

Z7 AKKREDITIERT KEINE WEB-MAGAZINE
Da ich sehr viel an Konzerte gehe und Live-Berichte schreibe, und da das Z7 in der Schweiz DIE Location schlechthin für Top-Metal Acts ist, habe ich bald nach Beginn meiner Tätigkeit für Medazzarock (Anfang 2007) dort angefragt wegen einer Akkreditierung, damit ich gute Fotos machen kann für die Berichterstattungen. Die Antwort, die ich bekam, lautete in etwa wie folgt: „das Z7 akkreditiert keine Leute, die für Webzines schreiben, weil diese Leute sich als unzuverlässig herausgestellt haben, die gar nicht ernsthaft schreiben. Zudem gibt es hunderte von Webzines in der Schweiz, die akkreditiert werden möchten, das geht nicht. Und zudem sind die Webzines eh so kurzlebig, da ist eine Akkreditierung zu viel Aufwand. Ich könne mich ja bei Interesse jeweils an den Booker oder das Label wenden, damit ich einen Fotopass für das entsprechende Konzert bekomme.“ Weiter ging es nach dem Motto, wenn ich dann einen Fotopass habe und ggfs. Interviews mit Bands mache, soll ich beachten, dass ich die Bands nicht mit Autogrammwünschen belästige (ich würde sofort rausgeschmissen wenn ich mir ein Autogramm geben lasse und dabei erwischt werde), keine Sekunde mehr als nötig Backstage bleiben darf, und im übrigen soll ich Backstage die Finger vom Buffet lassen, das sei für die Bands und die Crew da. Ich habe die Mail vom Z7 höflich beantwortet, aber meine Mail kam als unzustellbar zurück, die Adresse wurde scheinbar sofort geblockt.

Nun frage ich mich, wo diese „hunderte“ an Webzines in der Schweiz sind, die über Rock, Metal und Gothic Konzerte schreiben?! Und ja, unzuverlässige Leute und schwarze Schafe gibt es überall, aber muss man deswegen alle über einen Kamm scheren und den anderen jede Chance nehmen, die das Schreiben ernst nehmen, die dafür leben und atmen? Und was die Kurzlebigkeit der rein web-basierten Musikmagazine anbelangt: der Grund für dieses Special, das Ihr gerade hier lest, ist das 10-jährige (in Worten ZEHN-jährige) Bestehen von Medazzarock. Wer das als kurzlebig bezeichnet, schickt mit bitte eine Mail mit der entsprechenden Argumentation, warum das so ist, damit ich das auch verstehe! Natürlich bleibt mir nichts anderen übrig, als mich jedesmal, wenn ich einen Live-Bericht schreiben möchte, ans Label zu wenden, den richtigen Ansprechpartner zu eruieren, meine Bitte um einen Fotopass vorzutragen und meist erst am Tag des Konzerts zu erfahren, ob es klappt oder nicht. Das ist mühsam und oft verzichte ich dann darauf, überhaupt einen Bericht zu schreiben und gehe dann „privat“ ans Konzert.

Das war für mich DER Aufreger schlechthin, der mindestens doppelt zu werten ist, daher gibt’s auch nur die zwei statt drei.

FINNISH METAL EXPO 2007 und 2008
Ich bin ja nur so halb das Gothic Girl, das gern ans WGT und M’era Luna geht, aber die andere Hälfte ist und bleibt die Rocker/Metalbraut. Der geilste Metal kommt meiner Ansicht nach von den Nordländern, und vor allem der Finnische Metal hat es mir angetan. Was liegt also näher, als mal zur jährlich ca. Mitte Februar stattfindenden Finnish Metal Expo (FME) nach Helsinki zu pilgern? Die FME bietet 2 Tage lang, was das Metalherz begehrt: ein Konzert nach dem anderen (Newcomers bis Top-Acts), eine riesige Ausstellung mit Ständen von Bands, Plattenfirmen (Spinefarm, Nuclear Blast, Century Media u.v.m.), Merchandising, Instrumente, und so weiter. Dazu gibt’s zahlreiche Gitarren-, Bass- oder Drum-Workshops, die von bekannten finnischen Musikern durchgeführt werden. Das Ganze sollte man mit einer Stadtbesichtigung Helsinkis verbinden (das macht echt Spass im Februar! *LOL*), und idealerweise mit einem Konzert am Vorabend der FME in Finnlands angesagtestem Metal-Club Tavastia. Hier erging es mir wie mit dem WGT: 2007 einmal finnische Metal-Luft geschnuppert vor Ort, und es war mir klar, dass ich wieder hin muss. Das hat 2008 zum Glück wieder geklappt, und ich hoffe, dass es nicht das letzte Mal war.

 


Denise

MEINE FREUNDE
Ich wohne in einem Haus, bei dem ich viel umgebaut habe. Nun, wenn man wie ich selten viel Geld zur Verfügung hat, kann man sich einen Umbau nur leisten, wenn man ihn selbst macht. Es hat mich in all den Jahren mehr als nur einmal erstaunt wie viele Freunde ich habe, die nichts besseres zu tun haben, als sich bei mir freiwillig abzurackern ;o) Trotz der Schufterei hatten wir immer Spass und mir wurde am Schluss gedankt, dass sie mir helfen durften. Okay, sie wurden nach Feierabend auch verköstigt und mit genügend Alkohol versorgt, aber ich denke, sie hätten sich auch im nüchternen Zustand bei mir bedankt ;o) Dann war ich auch noch krank und man sagt ja in den schlechten Zeiten erkennt man seine Freunde. War wirklich toll zu sehen, wie sehr man sich um mich sorgte. (bin ich ein gesundheitliches Wrack? Nein sooo schlimm ist es nicht ;o)) Ich habe auf jeden Fall ein Umfeld um mich herum, auf das ich sehr stolz bin!

REUNION VON MODERN TALKING UND CO.
Nochmals etwas zum Thema was die Welt nicht braucht: Von all den aus dem Ruhestand bzw. aus der Versenkung zurück gekehrten „Stars“ war und ist Modern Talking die Band, bei der ich am meisten froh bin, dass das Comeback nicht allzu lange angehalten hat. Aber auch bei Blondie, O:M:D: und Co. frage ich mich immer wieder: haben die all ihre verdienten Millionen in den Sand gesetzt oder ist denen einfach langweilig und sie denken, was der oder die kann, kann ich auch? Haben die denn nicht gemerkt, dass sie keiner vermisst hat? Nicht dass ihr mich falsch versteht! Wenn The Police oder Genesis eine Reunion machen, ist das etwas vollkommen anderes und wünschenswert aber bei A-HA, Take That, Spice Girls etc. kommt auch da mein Satz: Das muss doch nicht sein ;o)

PC, INTERNET (UND ALL DER ÄRGER DER DAZU GEHÖRT)
Eines vorne weg, ohne mein Laptop bin ich nur ein halber Mensch und ich kann mir nur schwer vorstellen, einmal ohne zu sein. Im Urlaub habe ich das Teil natürlich nicht dabei, aber im normalen Alltag gehört es bei mir definitiv dazu. Ich habe anfangs zu der Sorte Mensch gehört, die behauptet haben sie brauchen keinen PC und auch kein Internet. Als dann die ersten in meinem Umfeld angefangen haben sich über irgendwelche lustigen Emails und Google-Funde zu unterhalten war mir schnell klar: ich kann nicht mitreden (huch) und will auch lustige Emails erhalten, also muss ein PC her. Das was der Anfang einer (Hass)-Liebe ;o) Hätte ich gewusst, wie viel Ärger und wie viele Schlafmankos mir das einbringen wird, ich wäre wahrscheinlich nicht ganz so euphorisch gestartet. Doch mit dem World Wide Web kamen auch viele Vorteile die ich ja wohl keinem erläuten muss. Ich habe viele nette Menschen aus der ganzen Welt (näher) kennen gelernt. Nein ich habe kein Online-Profil bei einer Flirtseite, MSN, Email und Myspace reichen vollkommen ;o) und schliesslich verdanke ich dieser „Welt“ dass ich Euch nun hier mit meinen Gedanken zutexten kann ;o). Fairness muss sein, deshalb möchte ich hier nur gaaanz kurz auch noch mein Handy erwähnen *g*

MR. PRESIDENT
Mache hier keine politischen Aussagen und fasse mich kurz. 8 Jahre Bush reichen.

SCHWEIZERMEISTER ZSC (2000)
Ich habe mir lange überlegt, ob ich das hier erwähnen soll und bin mir bewusst, dass ich nun bei einigen von Euch ein paar Pluspunkte verlieren werde, aber was sein muss, muss sein. *g* Ich versuche mich mehr oder weniger kurz zu fassen. Als grosser ZSC Fan ging ich jahrelang an jedes Heim,- und Auswärtsspiel. (Jaja ich war ein „Pöbel“ vom dritten Rang links ;o)) Von 1990-1999 war das eine wirklich harte Zeit, in der ich manchen derben Spruch und viele oberpeinliche Spiele über mich ergehen lassen musste. Doch dann kam die Wende und das Leid war zu Ende ;o) Mit dem finnischen Hexer Ari Sulander (Suuuloooo) kam endlich ein Torhüter zur Mannschaft der den Puck fangen konnte wenn er geflogen kam! Und mit dem Coach Kent Ruhnke kehrte endlich die Sicherheit und Ruhe in die Mannschaft, welche wir bis dahin nur von anderen Teams kannten. Dann kam der 1.April 2000, der Tag von dem ich nicht gedacht hätte ihn jemals zu erleben. Die ewige Strichmannschaft (ich meine den Tabellenstrich in der Rangliste…) wurde Schweizermeister. Ein Abend voller Emotionen und Beanspruchung der Nerven. Ich behaupte noch heute an diesem Abend bin ich um 2-3 Jahre gealtert. Die Party anschliessend war feuchtfröhlich. Um meinen Ruf nun nicht ganz zu ruinieren lasse ich die Einzelheiten darüber weg ;o). Dieser Abend werde ich wohl mein Leben lang nicht vergessen!

HARDTURM STADION ZÜRICH
Da mich selten etwas wirklich aus der Ruhe bringt, musste ich laaaange überlegen was mich denn noch so genervt hat, dass es hier erwähnt werden soll. Grübel, grübel und ich habe noch etwas gefunden *g* Als FCZ- Sympathisantin sollte mich dieses Thema eigentlich gar nicht so gross interessieren, als Zürcherin, welche wöchentlich dem Zerfall dieses zuletzt von Autonomen besetzten Stadions zusieht gebe ich nun doch meinen Senf dazu. Das Hardturm-Stadion Zürich war das Fussballstadion des Grasshopper-Club Zürich. 1929 eröffnet steht es seit 1971 direkt am Autobahnende Zürich-Hardturm der N1. 1998 wurde die neue Westtribüne fertig gestellt. Die letzte Modernisierung sollte ein Neubau der Tribünen sein, welcher aber nie realisiert wurde. Am 1.September 2007 fand das letzte Spiel im Hardturm statt, da aufgrund des schlechten baulichen Zustands ein Weiterbetrieb nicht mehr in Betracht kam. 2003 gab die Stadion-Betreiberin Stadion Zürich AG bekannt, dass sie ihr Stadion im Hardturm durch ein neues Projekt ersetzen wolle. Eine Shopping-Mall mit Gastronomie, ein Konferenzhotel, einen Bereich mit Fitness- und Gesundheitsangeboten sowie ein Bürohochhaus wurden geplant. Geplant war ebenfalls, dass das Stadion Austragungsort für die Spiele der Euro 2008 sein sollte. Am Neubau hätte sich die Stadt mit einem Darlehen beteiligen sollen. Der Kredit wurde in einer städtischen Volksabstimmung im September 2003 gutgeheissen. Gegen den geplanten Neubau wurde allerdings von Anwohnern und Umweltgruppierungen Einspruch erhoben. Daraus entwickelte sich ein Rechtsstreit, der das Projekt de facto zum Erliegen gebracht hat. Für den Hardturmneubau besteht derzeit kein Zeitplan mehr. Die Credit Suisse und die Stadt Zürich wollen als Träger des neuen Stadions am bisherigen Projekt festhalten. Eine von aussenstehenden Initianten vorgeschlagene Duplex-Arena mit Fussball- plus Eishockeystadion wurde von der Trägerschaft verworfen und für untauglich befunden. -  Soviel zu den Fakten. Ich verstehe nicht, wie ein Projekt welches in einer Volksabstimmung genehmigt wurde, anschliessend immer noch für so viel Wirbel sorgt und auch nach 5 Jahren noch kein Ende bzw. Neubau in Sicht ist. Diese Anwohner welche so vehement gegen diesen Bau protestieren gehören meiner Meinung nach zur typischen Bünzli-Schweizer-Gattung. Ganz frei nach dem Klischee; ich bin dagegen, egal um was es geht. Es wird abgestimmt, sie verlieren und machen einen auf Gallier um sich als kleine verschworene Einheit gegen alles zu wehren, was man ihnen anbietet. Der einst so legendäre Hardturm, mittlerweile voller Graffitis und ausgehölt, verkommt immer mehr zum Schandfleck von Zürich. Ein Fussballstadion hat zwar keine Gefühle, aber das hat der alt-ehrfürchtige Hardturm wirklich nicht verdient.


Pink
DIE GEBURT MEINES SOHNES DEVIN
Am 16.August dieses Jahres durfte ich das wohl grösste Wunder erleben. Ich bin Papa geworden. Ein unbeschreiblicher und sehr emotioneller Moment in meinem Leben.

DAS AMERIKANISCHE RECHTS / GESUNDHEITSSYSTEM
Ohne hier gross politisch zu werden. Doch seit 2001 hege ich eine permanente Wut gegen die amerikanische Obrigkeit. Der Grund hierfür ist, dass diese einen Genius wie CHUCK SCHULDINER von DEATH sprichwörtlich verrecken liessen, weil ihm, aufgrund fehlender finanziellen Mittel, die Behandlung schlicht verweigert wurde. CHUCK verstarb am 13.Dezember 2001 an seinem Krebsleiden. Und die Amis haben ihn auf dem Gewissen. Dies in einem Land, wo die Fahne der Christenheit am höchsten hochgehallten wird. Wenn man sich ausdenkt, was heute in musikalischer Hinsicht noch auf uns zugekommen wäre. Wahrlich das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“.

AUFNAHME IM MEDAZZAROCK-TEAM
Kaum zu glauben. Aber mittlerweile gehöre ich zum Inventar im Medazza-Team. Vor ca. 3 Jahren hatte ich das Glück, bei Medazzarock einzusteigen. Diesen Job mache ich nach wie vor mit jeder Menge Herzblut und Freude an der Sache. Und meine Freundin dankt es mir auch. Dann muss sie sich nicht mein Gesülze über irgendwelche produktionstechnischen Firlefanz anhören. Ich sag mal: „Hoch die Tassen und auf weitere 10 Jahre für das beste Online-Mag im Netz!“
BASSPOSTEN BEI ATRITAS
Seit 2005 besetzte ich den Bassposten bei den Basler Blackmetaller ATRITAS. Mittlerweile haben wir einen Deal mit CCP RECORDS an Land gezogen und auf unser letztes Album „MEDIUM ANTIGOD“, das über SPV vertrieben wird, bin ich enorm stolz. Ich kann sagen, ich bin ein Fan meiner eigenen Band.

DIE UNENDLICHE GESCHICHTE ÜBER „TRUE“ und „UNTRUE“
Die ewige Diskussion über was oder wer ist „true“ oder „untrue“. Eigentlich geht mir das Thema ziemlich am Sack vorbei. Doch wenn man laufend, speziell wenn man in einer Black-Metal Band spielt, unter die Nase gerieben bekommt, man sei „untrue“, nur weil gegen irgendwelche ungeschriebenen musikalischen Regeln vorstossen wurde, dann kann das schon ziemlich nerven. Im Endeffekt machen wir alle schliesslich nur das eine: ROCK’N ROLL

PINK FLOYD TRETEN AM LIVE-AID (2005) AUF
Nach mehr als 20 Jahren Funkstille im PINK FLOYD- Lager wurde das schier unmögliche möglich gemacht. Die beiden Streithähne David Gilmour und Roger Waters haben endlich ihr Kriegsbeil vergraben, und traten erstmals im Original Line-up vereinigt eigens beim LIVE-AID (2005) in London auf.

MEIN WECKER UND GUT GELAUNTE MENSCHEN AM MORGEN
Meine Mitmenschen können ja nichts dafür, dass ich so ein Morgenmuffel bin. Ich bin ein totales Kind der Nacht, und bin morgens, wenn die dümmste Erfindung der Menschheit namens Wecker rattert, dementsprechend gelaunt. Ich kann am Morgen gut gelaunte Leute, die ALLE unbedingt mit MIR sprechen wollen, nicht ausstehen. Sollen die doch ihre Gutmorgenlaunestimmung anderen Leuten auslassen. Ich komme ja schliesslich auch nicht Nachts in ihr Schlafzimmer um über Gott und die Welt zu diskutieren.


Susanna

WGT
Seit 2004 gönne ich mir über Pfingsten dieses gemütliche Festival in Leipzig. Die Stimmung ist gut – die Leute sind schön angezogen und benehmen sich „normal“. Die 4 Tage sind vollgestopft mit Konzerten in der ganzen Stadt. Im Heidnischen Dorf wird die Zeit ins Mittelalter zurückgedreht. In der Agra Halle sind verschiedene Stände, die ihre Ware verkaufen (Musik, Gothic-Kleidung, Accessoires, Schmuck und vieles mehr).

MUSIKLABELS
Die den Bands vorschreiben, was für Musik sie produzieren sollen, wie sie sich anziehen und benehmen sollen.

BÖHSE ONKELZ
Das Ende dieser Band hat mich sehr getroffen. Es ist hart, keine klaren Worte mehr zu hören und diese mitzusingen an Konzerten. Und nein, Sie sind keine Ausländerhasser!

MITTELALTERFESTIVALS
In der ganzen Schweiz, in Deutschland und in Österreich finden im Sommer immer wieder wunderschöne mittelalterliche Feste statt.

SENTENCED
Auch hier war der Abschied schwer.

METALCAMP 2007
Das Metalcamp in Slovenien war ein voller Erfolg. Der Zeltplatz war gross und an einem kühlenden Fluss. Die Slovenen waren sehr gastfreundlich. Die Bands gaben trotz nerviger Sonne alles. Vreidt spielte glücklicherweise auf einer Nebenbühne im Schatten. Die Hitze war kaum auszuhalten, doch am Abend war es dann angenehm.


Melanie

MEDAZZAROCK
Da zählt für mich als größte Freude, dass ich hier zum Team gehöre! Ja, ja klingt zwar schleimig, ist es aber keinesfalls, eher egoistisch! Endlich, endlich kann ich das machen was mir wirklich Spaß macht, nämlich schreiben und ich kann's mit meiner großen Leidenschaft, der Rockmusik verbinden! Was will man mehr? Außerdem hab ich jetzt einen Grund auf viel mehr Konzerte zu gehen, als früher :-) Und es macht tierisch Spaß!

GELDGIERIGE STARS!
Ich hab gedacht ich seh nicht richtig! Da gibt’s bei BON JOVI, ja, ja, ich weiß schon wieder BON JOVI, ON-STAGE-TICKETS zu kaufen, für sage und schreibe 750 €! Und ich denk mir so, wer ist so blöd und kauft sich die Dinger??? Aber dann musste ich dran denken wie ich noch vor ein paar Jahren drauf war. Wenn ich damals das Geld und es die Möglichkeit gegeben hätte, hätte ich wohl alles daran gesetzt solche Tickets zu bekommen. Und schon muss ich mich aufregen!

Viel zu viele Fans sind bereit dafür ihr Erspartes und hart erarbeitetes Geld auszugeben nur um ihrem Star mal nahe sein zu können- und die lassen sich das bezahlen! Mann, das grenzt ja wohl an Prostitution! Die verdienen ja nicht genug Kohle mit Platten, Konzerten, Merchandise und, und, und! Sollen sie die Tickets doch verlosen! Da trifft´s  bestimmt keinen falschen! Oder das Geld dann spenden, fände ich auch noch ok, aber so… neeee, geht gar nicht! Pfui! (Hab mir übrigens sagen lassen BON JOVI wären da nicht die einzigen)

3 DOORS DOWN – KONZERT IN MÜNCHEN
Seit ein paar Jahren bin ich Fan dieser Band und ich musste ewig warten, 3 Jahre, bis ich sie endlich live erleben konnte! Da war die Freude dann natürlich riesig, als sie nach Deutschland kamen! In den USA sind sie ja Top- Stars mit einigen Nr.1 Hits, und bei uns kennt sie kaum jemand und wenn dann nur mit der Schnulze „Here without you“. Dabei sind sie eher unschnulzig! So geil, als sie anfingen zu spielen! 3 doors down, die fangen immer mit so harten Gitarrenriffs an und werden dann ruhiger und melodiöser. Boah, aber auf einem Konzert kommt das schon super, voll der Gitarrensound, der einem sofort in den Bauch fährt! Ich war hin und weg! Und das bis zum Schluss! GEIL! Immer wieder gern!
Jungs, die neue Cd, das schreit doch nach eine Germany- Tour!!!!

CASTINGSHOWS
Nein, nein nicht falsch verstehen! Aber ich freu mich immer wenn bei so doofen Casting-Shows dann doch die Rocker gewinnen und nicht die Popper (öhm… schon wieder nicht falsch verstehen!)! Bei uns hat ja dieses Jahr Thomas Godoj (schreibt man den so?) gewonnen! War von Anfang an mein Favorit! Nein, ich gucke DSDS eigentlich nicht freiwillig, aber mit einer pubertierenden Tochter geht so was dann auch nicht spurlos an einem vorbei!
VERPASSTE KONZERTE
Ja und worüber ich mich immer wieder und immer noch aufregen kann: die Backyard Babies neigen dazu ihre Konzerte so zu legen, dass ich da immer im Urlaub bin!!! Das ist mir bis jetzt 2x passiert, wo ich die doch soooo gerne endlich live sehen will! Aber ich hab nen Plan… nie wieder Urlaub bis ich sie gesehen habe!

BON JOVI – KONZERTE
Ja, und schon wieder Bon Jovi! Ich hab mein erstes Konzert von ihnen 1989 in München gesehen und bin seit dem auf jeder Tour mit mindestens einem Konzert mit von der Partie. Bei Bon Jovi weiß man eben was einen erwartet und wird selten bis nie enttäuscht! Es ist immer ein Mega-Event, zumindest ist es das seit der „Crush“-Tour geworden! Mega- Stadien, mega Stimmung, mega Sound, mega Bon Jovi eben!

Die Ticketpreise sind weitgehend konstant geblieben und mit an die 70 Euro (ist natürlich von Stadion zu Stadion ein klein wenig unterschiedlich) sehr human. Wenn man da andere Stars und Möchte-Gern-Stars ansieht was die verlangen, puuuuhuuuuu!

 

CASTINGSHOWS
Erstens werden sie immer langweiliger, zweitens sinkt die Qulität der Mitwirkenden immer weiter nach unten und drittens werden die armen nur verheizt! Eine CD und wieder weg vom Fenster! Sie denken sie schaffen so den Sprung ins Geschäft, aber so weit ich mir erinnern kann ist dies bis jetzt keinem der so genannten Superstars gelungen; zumindest nicht bei uns in Deutschland!

Sie sollen Superstars werden, oder sein, schlagen sich aber mit Covern von anderen Superstars herum. Wissen die Juroren denn nicht, dass einen wirklichen Superstar seine Individualität ausmacht? Dass ein Künstler nur dann wirklich Herzblut in die Musik stecken kann wenn die Musik auch von ihm kommt? Wenn er sie spürt, fühlt, erlebt hat? Wenn es seine kleine Geschichte ist, die er da erzählt?

UNDPASSENDER SUPPORT
Da freut man sich auf ein Konzert und man sollte doch denken, dass Plattenfirmen, Management oder wer auch immer dafür verantwortlich ist, sich Gedanken darüber macht wen sie dem Publikum vor die Nase setzen bevor der Main–Act losgeht. Auch sollten oben genannte Verantwortliche doch in etwa wissen welche Musikrichtung gespielt wird und welche Ziel- und Fangruppe auf diese Konzerte geht! Und immer wieder spielen dort Bands, die man erstens gar nicht kennt, gut damit könnte man noch leben, wenn die in etwa in die selbe Richtung gehen würden wie die Band, wegen der man hingeht.

Sollte der Support die Menge nicht anheizen und vorglühen für das eigentliche Konzert? Oder hab ich da was falsch verstanden?

Ich halte das ganze so allgemein, weil ich keiner Vorband auf die Füße treten will, die sicher auch ihre Berechtigung und ihren Stil haben, aber eben falsch platziert wurden!

Lupus

ERSTE EIGENE WOHNUNG
Ja, das war schon eine Erlösung, endlich die vier eigenen Wände zu haben. Und dazu noch mit zwei guten Kollegen zusammenzuziehen war schon eine tolle Sache. Leider kam da noch die Freundin des einen Kollegen dazu... da wars dann fertig mit dem Spass...  Was fürn Hippie. Nun ja, das hat sich dann auch schnell aufgelöst und ich wohne jetzt allein in einer schönen Wohnung.

MEINE ERSTE GITARRE
Das war ne schöne Akustik-Gitarre von Tennessee.. Ich wollte ja erst Schlagzeug lernen, bin dann aber nach einem Jahr auf die Gitarre umgestiegen. Naja, das Schlagzeug war meinen Eltern einfach zu teuer. Erst hab ich die Gitarre gar nicht recht beachtet. Irgendwann hab ich dann aber angefangen, METALLICA’S „Nothing Else Matters" zu spielen. Da wars um mich geschehen. Ich sass knapp 5 Tage nonstop an dem Lied dran, als ich es dann richtig konnte hatte ich nen Stolz im A****, der bis heute noch drin steckt. Seither ist die Gitarre mein ständiger Begleiter und auch Stütze in manchen schlechten Momenten und sonst einfach der grösste Freudenspender der Welt. Bis heute sind noch vier weitere Gitarren dazugekommen. Mein grösster Schatz.

NU-METAL
Oh Graus, nur schon dieses Wort. Eine Verunstaltung dessen, was wir uns normalerweise gerne anhören. Und KORN sind massgeblich schuld daran, dass diese Musik aus seinem Loch kriechen konnte. Ohne KORN wahrscheinlich kein LIMP BIZKIT (übrigens: LIMP BIZKIT auf gut Deutsch = weicher Keks. Wie originell!) Zum Glück ist diese Modeerscheinung wieder so gut wie weg.

DAVID HASSELHOFF
Ganz ehrlich, ich bin (oder war) DAVID HASSELHOFF-Fan.
Ich meine, wer konnte die tollsten Autos (K.I.T.T.) fahren, hatte in jeder Folge eine andere Frau am Start, die er vorher heroisch aus den Klauen von gemeinen Räubern und Massenmördern befreien musste? Und WER bitteschön durfte mit den hübschen, halbnackten Mädels den ganzen Tag am Strand rumrennen in BAYWATCH? Na klar, DAVID HASSELHOFF. So weit so gut. Jetzt ist er aber leider relativ tief gefallen. Am besten ist das in seinem selbst produzierten Schnapsfilm zu sehen, in dem der alte Recke sturzbesoffen am Boden liegt und verzweifelt versucht, einen Hamburger zu essen. Und dann möchte er ja auch noch ein HipHop-Album produzieren. Als Hassel The Hoff.. Ist nur ein GANZ wenig peinlich so was...

SCHNUFFEL
Ich verfluche den Kerl, der diesen dämlichen Hasen erfunden hat und ihn die ganze Zeit in der Handy-Klingelton-Werbung rumsingen lässt.

 

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