SHINEDOWN

"Wir haben noch überhaupt nichts für ein neues Album gemacht..."

(Interview mit Brent und Barry, Februar 2009)

 

www.shinedown.com

 

Und schon war es wieder soweit und ich stand vor der SHINEDOWN Garderobe um mein zweites Interview mit den Jungs zu machen. Barry und Eric waren gerade mit ihren Laptops beschäftigt und schauten kurz auf als ich eintrat. Als sie mich sahen wurde ich mit einem herzlichen „Heyyyy“ begrüsst. Barry und Eric sprangen auf und Eric umarmte mich. Cooooool, die haben mich tatsächlich nicht vergessen *g*

Eric musste leider wieder gehen. Brent und Barry nahmen mich mit in den Nebenraum und mein Interview konnte starten.

Brent: Sorry, ich muss noch schnell diese Sms beantworten ich habe eine Menge Anrufe gekriegt…

Kein Prolem, du bist der Boss.

Brent: Nein nein nein, du bist der Boss. (Sagt das mal meinem Boss ;o))

Zuerst einmal, herzlich willkommen zurück!

Barry: Danke, dass wir wieder hier sein dürfen.

Ich habe in eurem Blog gelesen, dass ihr die Grippe hatten, wie geht es euch jetzt?

Barry: Es geht uns allen wieder gut, wir haben alles überstanden und sind fit für heute Abend.

Die schwedische Medizin hat gewirkt?

Barry: Ja nach dem Hustensaft war ich sechs Stunden in einem Space Ship am fliegen.

(Barry hatte die ganze Flasche auf einmal getrunken) Zum Glück hatte ich an diesem Tag frei!

Da ich die folgenden Fragen das letzte Mal den anderen drei schon gestellt hatte, unterhielt ich mich zuerst mit Brent

Wusstest du etwas über die Schweiz, bevor du im September das erste Mal hier warst?

Nein, ich wusste überhaupt nichts über die Schweiz. Unglücklicherweise kommt die Schweiz bei uns in der High School nicht dran. Weißt du, die anderen waren auf dem College, ich bin nicht so gebildet wie die, ich war nur auf der High School. (lacht) Eigentlich bin ich gar nicht „Weltgebildet“.

Was hast du vor SHINEDOWN gemacht?

Also eigentlich habe ich mein ganzes Leben lang Musik gemacht. Irgendwann musste ich jedoch schon mal etwas Geld verdienen und da habe ich fast alles gemacht, was sich angeboten hat. Ich war Kellner, Koch, habe in Kleiderläden gejobbt, was sich halt so ergeben hat und mir Geld brachte, womit ich anschliessend wieder Musik machen konnte.

Welche Bands inspirieren dich?

Meine grösste Inspiration ist nicht nur eine spezielle Band oder ein spezieller Musiker, ich höre viel Soul, Al Greene, Percy Sledge, Nina Simone, aber natürlich auch Black Sabbath, Led Zeppelin, Guns’n’Roses, alles was in den 80er und 90er gemacht wurde, Soundgarden, Alice In Chains, wie du siehst, ich höre eigentlich alles.

Wo war dein bisher bestes Konzert?

Weisst du was? Die waren alle riesig!

Barry: Der Moment, wenn wir raus auf die Bühne kommen ist entscheidend!

Brent: Ja, genau! Aber sagen wir es mal so, überall dort, wo wir in ausverkauften Hallen spielen konnten.

Barry sagte mir das letzte mal es war in Belgien.

Barry: Ja stimmt, aber mittlerweile konnten wir in so vielen ausverkauften Stadien spielen, dass wir nicht mehr nur einen Ort als Favorit haben. Schliesslich haben wir ja überall ganz tolle Fans.

Wie ist es für euch, nach so kurzer Zeit wieder zurück in der Schweiz zu sein?

Barry: Einfach riesig, wir freuen uns. Disturbed haben damals einen guten Job für uns gemacht und uns sozusagen den Weg planiert, damit wir als Headliner zurückkommen können. Und mit unserem Label im Rücken sollte es uns nun möglich sein sehr oft hierhin zurück zu kommen.

Brent: Wir haben morgen noch ein Konzert in Wien, dann gehen wir für eine Woche nach Hause zurück, anschliessend haben wir drei Auftritte in Tennessee, verschiedene Konzerte in USA und eine Pub-Tour im April, bevor es dann mit der Tournee und den Open Airs hier in Europa weitergeht. Dann gehen wir wieder zurück nach USA und dann geht’s ab nach Kanada und dann wahrscheinlich nochmals zurück nach Übersee.

Wie war das Konzert gestern in München?

Barry: Super!

Brent: Wir hatten viel Spass!

Barry: Oh ja, wir hatten wirklich viel Spass

Brent: Es war eine coole Punk-Rock Show.

Hattet ihr Zeit, um dort Weisswürste zu essen und Bier zu trinken?

Barry: Also die Zeit um Bier zu trinken habe ich mir nicht nehmen lassen und ich habe auch eine Weisswurst gegessen. Wir hatten einen Tag frei, bei dem wir etwas unternehmen und die Touristenattraktionen anschauen konnten. Es war ein guter Tag und ich denke, ich habe etwa drei Liter Bier getrunken.

Brent: Ich habe kein Bier getrunken, ich bin ganz anständig und gepflegt Chinesisch essen gegangen.

Barry, schmeckt das Bier in München so gut wie das Bier, welches du braust oder besser?

Barry: Ob es besser ist kann ich nicht mal sagen, aber es schmeckte gut.

Mittlerweile kennt ihr das schweizer Publikum ja, was erwartet ihr für heute Abend?

Barry: Funfunfun, wir werden 110% geben und hoffen dass wir die Energie von euch zurückbekommen. So, wie wir es vom europäischen Publikum kennen.

Hey Brent, wir verstehen dich, wenn du mit uns sprichst. Das letzte mal hast du mehrmals gesagt, dass du nicht sicher bist, ob wir verstehen, was du uns erzählst, ich habe mir deshalb gedacht, ich informiere dich, dass du nicht mehr fragen musst.

Brent: (lacht) Hey danke schön! Ich war mir wirklich nicht sicher, ich weiss ja auch, dass ich schnell spreche. Ok ihr wisst vielleicht nicht immer ganz genau was ich sage, aber wenn ihr versteht, was ihr tun sollt um mit mir mitzumachen, dann bin ich schon zufrieden.

Beim letzten mal war ich erstaunt, wie viele im Publikum eure Lieder und die Texte kannten. Habt ihr gewusst, dass ihr hier so bekannt wart?

Barry: Wir hatten keine Ahnung. Wir waren wirklich überrascht.

Brent: Überhaupt nicht, wir haben uns schon gedacht, dass es ein paar geben würde, welche „Sound Of Madness“ kennen. Aber die anderen Alben wurden ja in Europa gar nie promotet und unser erstes Album ist nur in Amerika auf den Markt gekommen. Wir waren schon erstaunt, dass es auch hier bereits schon ein paar „Hardcorefans“ gab. Die mussten unseren Sound ja vom Internet her kennen. Das zeigt ja auch wie wichtig das Internet mittlerweile für eine Band ist.

Ein Bekannter von mir, welcher in Stockholm lebt, war vor vier Jahren in London und sah dort in einem Shop unser Album „Leave A Whisper“. Er war sehr glücklich darüber, eine Cd von uns gefunden zu haben. Als er die Cd kaufen wollte, sagte der Kassierer, er wolle 30£ dafür! Mein Bekannter meinte dann, ok ich verstehe, dass man für eine Import Cd etwas mehr bezahlen muss, aber 30£!?!?!?

Das war damals nicht einfach mit dem Import. Weder für uns, noch für den Europäer, der die Cd von uns haben wollte. Jetzt mit „Sound Of Madness“ konnten wir endlich ein Album offiziell nach Europa bringen und das ist toll, fast schon ein historischer Moment, wir mussten ja immerhin sieben Jahre warten bis es soweit war. Deshalb nehmen wir die Sache hier in Europa auch so ernst.

Weshalb habt ihr THE CRAVE als euren Supporting Act gewählt?

Barry: Es sind tolle Jungs und sie machen tolle Musik. Am Anfang haben wir nichts über sie gewusst, ausser dass sie eine Myspace Seite hatten. Unser Promoter hat uns dann darauf hingewiesen, dass die vom Stil her gut zu uns passen würden und wir ev. einmal gemeinsam auf Tour gehen könnten. Mittlerweile sind wir sehr gute Freunde geworden.

Brent: Wir haben da so eine Liste von unserem Promoter mit diversen Bands, welche gut zu uns passen würden. Die Songs von THE CRAVE gefallen uns sehr und passen zu uns.

Wie ist es für Euch, ohne Nick zu sein? (Nick Perry hat die Band im Dezember aus persönlichen Gründen verlassen)

Barry: Gut. Wir wünschen ihm das Beste, er hat sich entschieden, es selbst als Lead Sänger in einer Band zu versuchen. Man muss den Weg gehen, den mal liebt. Wir sind jetzt halt nur noch zu viert, aber das macht und stärker und wir kommen gut damit klar.

Brent: Zach arbeitet hart, aber er ist ein sehr guter Gitarrist und ersetzt Nick’s Part so gut, dass wir wohl auch zu viert bleiben werden.

Weshalb können wir Fans nur ein Fan Club Mitglied werden, wenn wir das „The Sound Of Madness“ Album in einem Laden kaufen? (Im Booklet hat es einen Code, welcher man auf der SHINEDOWN Webseite eingeben muss, um Mitglied zu werden) Ist das so eine Art Statement gegen das herunterladen?

Brent: Nein überhaupt nicht, ok ich will ehrlich zu dir sein, wir brauchen Fans, welche unsere Produkte kaufen, aber wir wollen einfach den Fans, welche wirklich SHINEDOWN unterstützen, die Möglichkeit bieten, uns mit diesem Fanclub näher und spezieller zu sein. 

Also ich unterstütze euch! Ich habe „The Sound Of Madness“ via ITunes heruntergeladen und musste dann ein paar Tage später noch die Cd kaufen gehen…

Barry: Das ist aber cool! Danke schön!

Brent: Ich danke dir in diesem Fall doppelt!

Barry: Das ganz Fan Club Ding ist für uns auch noch neu, wir müssen wohl mal darüber nachdenken, das System zu überarbeiten.

„Second Chance“ eure zweite Single, hat eine grosse Radiopräsenz hier in Europa. Weshalb habt ihr diesen Song gewählt?

Barry: Wir haben diesen Song hier gewählt, da er in Amerika sehr gut angekommen ist.

Brent: Bei uns ist „Second Chance“ ein Nummer 1 Song geworden. Wir haben drei repräsentative Radiosender und er war bei allen drei die Nummer 1 und ist mittlerweile seit 17 Wochen dort in den Charts. Wir waren damit sogar drei Wochen beim Popradio vertreten. Ok das heisst nicht, dass wir das auf den Rest des Publikums weltweit übernehmen können, aber es gibt einem schon einen Hinweis in welche Richtung es gehen soll.

Seit ihr bereits schon am neuen Album dran oder konzentriert ihr euch ausschliesslich auf die Tour?

Barry: Wir konzentrieren uns nur auf die Tour. Ich denke es wird noch eine Weile dauern, bis unser viertes Album auf den Markt kommen wird. (lacht) Wir haben noch überhaupt nichts für ein neues Album gemacht.

Brent: Weißt du, wenn wir im Studio sind, dann gibt es in dieser Zeit nichts anderes als Studioarbeit. Dann gehen wir raus auf die Bühne und promoten unser neues Album. Da gibt’s dann nichts anderes als die Auftritte für uns. Wir überlegen uns jeweils, wie wir es noch besser und grösser machen können. Hey, wir haben 18 Monate gebraucht, um „The Sound Of Madness“ zu machen! Für uns heisst das, pro 2 Jahre, die wir an einem Album arbeiten brauchen wir anschliessend, 2,5 Jahre um auf Tour zu gehen und unser Werk vor zu stellen. Mein Kopf ist die ganze Zeit so voll vom denken und überlegen ab dem, was ich gerade tue, da kann ich mich unmöglich auch noch auf anderes konzentrieren! (lacht)

Ihr seit ja das ganze Jahr auf Tour, wie hält man diesen Stress so eine lange Zeit aus?

Barry: Wir sind es uns nicht anders gewöhnt, das ist das, was wir mittlerweile seit 8 Jahren machen. Ich schlafe im Tourbusbett sogar besser als zu Hause. Natürlich vermissen wir unsere Familien und sind auch manchmal einsam, aber es ist ein grosses Glück, auf der ganzen Welt herumreisen zu können und so viele Länder zu sehen.

Was ist euer Rezept wenn ihr mal nicht fit seid und wisst, ihr müsst am Abend auf die Bühne?

Barry: Hinter der Bühne stehen und dem Publikum zu zuhören, wie sie Stimmung machen wirkt Wunder und ist die beste Medizin. Und es sind ja dann nur 1.5 Stunden, das geht gut

Brent: Wir waren ja krank. Es ist wirklich erstaunlich was ein menschlicher Körper leisten mag. Speziell wenn man die Menge hört wie sie nach einem rufen und die Lichter ausgehen, da vergisst man alle Schmerzen.

Barry, bist du fähig auf die Bühne zu gehen, wenn du dich fühlst als ob du im Space Ship bist?

Barry: (lacht) hey solche Sachen wie das mit dem Hustensirup mache ich natürlich nicht wenn ich anschliessend auftreten muss. Da greife ich auf die natürlichen Hausmittel zurück.

Wie würdet ihr die SHINEDOWN Live Show beschreiben?

Brent: An einem guten Abend? (lacht)

Wann auch immer.

Brent: In einem Wort? Heftig.

Barry: Ja ich denke heftig ist ein gutes Wort. Weißt du, wir versuchen unsere Publikum möglichst stark mit ein zu beziehen. Wenn die Energie und die Stimmung dann zurück kommen ist das wirklich eine heftige Sache.

Brent: Gerade ich, der ja für die ganze Band spricht und die Fans mit einbezieht, möchte schon stark rüberbringen, dass die Leute dort unten der Grund sind, weshalb wir überhaupt auf der Bühne stehen können. So versuchen wir jeden Abend so zu spielen, als ob wir den letzten Abend auf der Erde verbringen. Da ist das Wort heftig total passend. Fun und Rockmusik passen jedoch auch ganz gut.

Ihr macht eine Menge, um eure Fans immer auf dem Laufenden zu halten. Mit MySpace oder auch mit eurem Blog auf der Webseite, welcher regelmässig etwas Neues zu lesen hat.

Barry: Wir waren heute sogar bei Blick-Tv zu Gast und haben dort gekocht!

Brent: Barry hat für uns gekocht.

Barry: Ich habe einen Eintopf mit roten Bohnen gemacht.

Brent: Der war lecker, Barry ist ein guter Koch, er kocht öfters für uns.

(Nachzuschauen unter: http://www.blick.ch/blickamabend/musicandstyle/sounds/eintopf-a-la-rockstar-111791

Macht ihr diese Arbeit gerne oder ist das Arbeit die ihr macht, weil sie gemacht werden muss?

Barry: Die meiste Arbeit machen Brent und ich, ich schreibe den Blog und Brent macht die MySpace Seite, weil er sich dort besser auskennt als ich. Eric und Zach haben ihre eigene MySpace Seite und machen dort ihr eigenes Ding. Die geniessen diesen Informationsaustausch auch und sind fast täglich online. Sie haben das auch besser im Griff als Brent und ich. Für mich ist das schon eher eine Aufgabe die ich machen muss weil sie halt nun mal dazu gehört. Ok, ich geniesse es natürlich auch dass ich derjenige bin, welcher die Fans auf unserer offiziellen Webseite auf dem Laufenden hält und es macht auch Spass, vor allem wenn die Fans ihren Kommentar hinterlassen und ich sehe dass das Zeugs, welches ich schreibe auch gelesen wird. Aber das MySpace Zeugs ist nicht so mein Ding.

Brent: Es ist halt social networking das uns unseren Fans näher bringt.

Barry: Ich habe so eine handvoll wirklich guter Freunde um mich herum, die reichen mir. Ich brauche nicht tausende von „Freunden“ auf der ganzen Welt. Ich bin ja nicht mal gut darin mit Brent die ganze Zeit auszukommen! (Grosses Gelächter)

Aber für uns Fans ist das natürlich wunderbar…

Barry: Genau das ist es.

Brent: Deshalb machen wir das ja auch!

So einmal pro Woche etwas über euch lesen zu können…

Brent: Bei mir ist das so, dass ich nicht gerne Blogs schreibe, weil die so persönlich sind. Ich bin jemand, der nicht gerne persönliches von sich preisgibt. Ich weiss aber, dass ich jetzt wo wir auch ausserhalb auftreten, etwas mehr von mir preisgeben muss. Ich habe mir überlegt ein Video Tagebuch über die Tour zu machen und ein wirklich langes Statement zu schreiben über das was ich in letzter Zeit gesagt und gedacht habe. Ihr Leute hier drüber habt das wirklich verdient, denn ihr seid einfach grossartig!     

Was ist euer Lieblingssong von all euren Alben?

(Grosses Gelächter! War diese Frage so lustig?!?!?)

Barry: Das ist schwierig! Hui also das wechselt glaube ich beinahe täglich. Momentan ist es „The Crow And The Butterfly”. Ich höre alle Alben zwischen durch mal wieder, wenn wir ein Album fertig haben ist das natürlich das aktuelle, aber wenn ich relaxen will höre ich Musik von anderen Bands.

Brent: Ich habe „The Sond of Madness“ nun monatelang gehört. Seit zwei Jahren höre ich immer wieder „Leave A Whisper“. „The Sound Of Madness“ gefällt mir halt einfach gut, weil es immer aufregend ist diesen Song zu spielen. Wir spielen diesen Song in der Mitte des Konzertes und das ist jedes Mal der „Schüsselmoment“ für uns. Wenn das Publikum anfängt zu hüpfen und springen, ist das wirklich beeindruckend.

Habt ihr irgendwelche „Wir haben uns verlaufen“ Geschichten seit September zu erzählen?

Barry: Nein, dieses Mal gibt es nichts zu erzählen, wir haben aber auf dieser Tour auch keine Zeit irgendwo gross herum zu laufen. Wir sind wirklich sehr beschäftigt auf dieser Tour.

Irgendwelche lustige Tour Stories?

Brent: Hmmm….haben wir etwas spezielles erlebt seit dem letztem Mal?

Barry: Also die ganze Tour macht Spass, ich würde nicht sagen dass dies eine anständige Tour ist aber wir haben dieses Mal einfach keine Zeit, um uns allzu wild zu verhalten.

Brent: Wir würden gerne…

Barry: Es macht einfach Spass wieder hier drüben zu sein…

Brent: Ja genau! Weißt du, das letzte Mal mit DISTURBED war das auch etwas ganz anderes, da waren wir einfach hier um Metal zu machen. Ich will nicht sagen, dass wir das im September nicht ernst genommen haben aber nun als Headliner wieder hier sein zu dürfen ist für uns sehr wichtig und da ist der Focus wirklich fast nur darauf gerichtet eine sehr gute Show abzuliefern und 110% zu geben. Ok wir spielen zwar in kleineren Hallen, aber wir waren bis auf einmal immer ausverkauft. Da willst du schon alles geben können. 

Besteht die Möglichkeit dass ihr im Sommer auch in der Schweiz an einem Open Air auftreten werdet? Ich habe gelesen dass ihr wahrscheinlich in Deutschland sein werdet.

Barry: Eventuell im Juni, aber wir werden definitiv nicht nur in Deutschland auftreten wenn wir dann wieder hier drüber sind. Aber ich weiss noch nichts genaueres darüber.

Brent:  Das wird erst in nächster Zeit entschieden.

Darf ich dann wieder zum Interview kommen?

Brent: Natürlich!

Barry: Du bist uns immer willkommen!

Habe ich irgendetwas Wichtiges vergessen zu fragen?

Brent: Ich denke du warst gut!

Barry: Du hast alles wieder mal gut gepackt! Danke dir.

Habt ihr irgendwelche Schlussworte für mich oder die Fans?

Brent: Ich möchte mich bei dir bedanken und natürlich bei unseren Fans. Nicht nur dass ihr so offen für uns seid und uns so grossartig unterstützt, es ist wirklich erstaunlich wie wir hier mit offenen Armen empfangen wurden! Ihr seid einfach unglaublich! Wir wollen so oft wie möglich hierher zurück kommen und werden dies auch tun solange ihr uns hier haben wollt!

Barry: Ich schliesse mich Brent an und sage einfach nur danke schön für alles!

Vielen Dank dass ihr euch die Zeit für mich genommen habt…

Brent: Du bist immer herzlich willkommen!

Barry: Hey wir treffen dich wirklich gerne!

(Denise, auf dem Weg davon zu schmelzen ;o))

(Interview by Denise)


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