ONE FINE DAY

"Justin Timberlake wäre nichts ohne Michael Jackson"

(Interview mit Marten, Juni 2009)

 

www.myspace.com/onefinedayband

 

Laupheim, Summernight-Festival und endlich hat’s auch mit ONE FINE DAY geklappt. Marten gab mir zwar schon ein Telefon-Interview, aber persönlich ist doch immer noch am besten und schönsten. Also, diesmal hat alles wunderschön geklappt und ich, besser gesagt wir (ich durfte meinen kleinen Sohn mitnehmen) wurden auch schnell in den Backstage-Bereich geführt. Dort wurden wir herzlich empfangen und es ging dann auch gleich los… (mit Marten und ein kleine wenig mit Bassist Marco)

Also, das halbe Interview haben wir ja schon gemacht, am Telefon

M: ah, du warst das!

Ja, nur blöderweise, hab ich das mit dem Handy gemacht und später hörte man nicht sehr viel mehr, als düt, düüüüüt, der üüüü düüüüüt…. Und nur gaaanz leise konnte ich raushören was du gesagt hast.

Marco: Marten, wir haben dir doch gesagt, du sollst nicht immer Blockflöte spielen während der Interviews.

Jetzt ganz aktuell, zum Tod von Michael Jackson, was sagt ihr dazu?

M: ja, ganz große Tragödie. Da ist ja echt mal der King of Pop von uns gegangen. Aber ich glaub ja gar nicht wirklich, dass er gestorben ist, sondern einfach nur zurück aufs Mutterschiff. Genauso wie Jonny Cash, Joey Ramone und Kurt Cobain und so. Die haben einfach ihren Auftrag hier auf der Erde erfüllt und ziehen nun weiter zum nächsten Planeten. Aber wir waren alle geschockt, als wir das gehört haben. Weil er hatte eben einen großen Einfluss auf die Popmusik und damit auch unmittelbar auf die Rockmusik.

Ja, z.B. „Dirty Diana“ hatte er ja mit Steve Stevens aufgenommen…

Ja, genau! Er war ja auch einer der ersten, die die ganze R’N’B-Sache ins Rollen brachte. Also Justin Timberlake wäre nichts ohne Michael Jackson. Dann hat MJ auch ganz andere Dinge in die R’N’B-Szene hat einfließen lassen, so wie bei „Dirty Diana“, also war Wegbereiter.

So, und wie war nun der Rest der Tour?

M: Schön! Ja, war echt schön. Also, wir hatten echt immer schöne Stimmung. Also im Norden waren immer etwas mehr Leute da, im Ruhrpott auch, in Berlin auch.

Ihr müsst öfter in den Süden runter kommen.

Ja, da sind wir ja dabei! Da sind wir ja auch gerade.

Habt ihr auch im Ausland gespielt, so Österreich, Schweiz?

M: doch in Österreich haben wir auch gespielt, aber doch nur ein vereinzelt ein paar Shows.  

Gibt es irgendwas besonders, lustiges oder so was ihr auf der Tour erlebt habt?

M: ja sicher. Also… man ist ja immer wie eine kleine Familie so auf Tour. Wir machen den ganzen Tag Schabernack und albern rum. Aber wenn wir das dann unseren Freundinnen zu Hause erzählen, dann sagen die nur: hä? Ist überhaupt nicht witzig. Aber für uns war es, so als ob es das lustigste auf der Welt gewesen wäre. Aber so richtige Ankedoten… öhm… ähm… fällt mir grad nix ein.

Also nix großartiges, so wie, dass einer von euch von der Bühne gefallen wäre oder so?

M: nein! Das Gott sei Dank nicht. Wir können unsere Körperkräfte mittlerweile relativ gut koordinieren.

Was macht ihr nach der Tour? Also, die Festivals gehen ja bis September…

M: ja, also wir haben unser Tour ja im Mai abgeschlossen, und das ging dann fast nahtlos in die Festival-Saisson über. Da sind wir jetzt jedes Wochenende unterwegs. Und dann gehen wir wieder auf Tour.

Kommt ihr dann noch mal nach München?

M: ja, auf jeden Fall. Wir sind da grad dabei das zu alles zu buchen.

In München gibt es ja auch kleinere Clubs als das Backstage…

M: wie heißt denn noch mal der eine Club? Da war ne Nummer drin…Irgendwas mit Zahlen…

P1?

M: *lach* Nein!!! Das war mitten in der Stadt…

Wird aber dann schwierig mit Parkplätzen.

Spielt ihr lieber Festivals oder lieber in der Halle?

M: Alles hat so seinen Reiz. Das kommt auch immer auf die Stimmung an. Wie die Leute drauf sind. Hauptsache du kannst raus gehen, feiern und mit den Leuten eine gute Zeit haben. Da ist es relativ egal ob es ein Festival ist oder eine Club-Show eben. So hat halt alles seinen Reiz. Bei Festivals sind die Leute meist ausgelassener. Und man lernt einen Haufen neuer Leute kennen. Also, so hat eben alles seinen Reiz.

Ja, wie bei Weigendorf…

M: ah, da wo’s so geschüttet hat. Wo wir mit 100 Mann das Backstagezelt festhalten mussten und die Bühne abgesackt war.

Marco: aber lustig war s trotzdem!

Habt ihr eure Freundinnen mit auf Tour dabei?

M: manchmal… aber die haben ja auch alle ihren eigen Kram zu tun.

Marco: ich hab meine heute dabei. Die macht den Merchandise-Stand.

Ja, irgendeiner muss ja das Geld verdienen!

M: ha ha, ja genau!

Und das waren dann auch die Schlussworte und weiter ging’s dann mit dem Gig.

(Interview by Melanie)


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