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AUTUMN HOUR
„Dethroned“
/ 14 Tracks / 56 Min
CYCLONE EMPIRE
www.autumhour.com
Alan Teccio (Watchtower, Hades, Non-Fiction) will es wieder wissen. Sein
neustes Projekt nennt sich AUTUMN HOUR. Das Debütalbum „Dethroned“ ist
ein Konzeptalbum. Für die lyrische
Handlung liess man sich von Ray Kurzweil’s Buch "The Singularity Is Near"
inspirieren. Dieser behandelte in seinem Werk das Thema der Bio- und
Nanotechnologie und beschäftigte sich mit künstlichen Intelligenzen, was
nach Ansicht von Kurzweil das Ende der Welt herbeiführen oder
beschleunigen soll. Klingt durchaus interessant. Auch „Dethroned“ hat
einiges interessantes zu bieten. Stilistisch haben AUTUMN HOUR einen
klaren Progressive-Einschlag und vereint klassischen Rock mit Metal.
Gesanglich schöpf Alan Teccio aus den Vollen. Zuweilen erinnert er an
Geoff Tate von Queensryche. Und manchmal sickert der wahre
Schreihals-Teccio, wie man ihn aus den Watchtower-Zeiten kannte, durch.
Beim Titeltrack wühlt er sogar in der Deathmetal-Schublade und kramt
einige Growls daraus hervor. Mit ihrem Debüt haben die Jungs sicher kein
schlechtes Album abgeliefert und wirkliche Ausfälle gibt‘s auch keine zu
vermelden. Das Eurythmics-Cover „Here Comes The Rain Again“ ist eine
gelungene Umsetzung und fügt sich nahtlos in die Tracklist mit ein. Im
Langzeitgedächtnis bleibt jedoch fast nichts hängen.
Am ehesten vielleicht die Ballade
„How Were We Supposed To Know“.
Irgendwie fehlt bei der CD der berühmte rote Faden, was auf das
Einfliessen der kunterbunten Mischung stilistischer Vielfalt zu
schliessen ist. Das Ganze wirkt einfach etwas zu überladen. Wie gesagt:
Kein schlechtes Album. Aber Verbesserungspotenzial ist durchaus
vonnöten. 7 Punkte (Pink) -
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