RATT
„Infestation“
/ 11Tracks
Roadrunner/ Loud&Proud
www.therattpack.com
www.myspace.com/therattpack
Dieses Jahr fängt ja schon gut an, denn mit RATT`s „INFESTATION“ hab ich schon wieder ein Knalleralbum in meinem Player, das sich dreht und dreht! Eins vorweg diese Scheibe ist heiss! RATT gehörten zur Pfeilspitze der 80er Hairmetal-Bewegung und konnten damals einige große Erfolge verbuchen. Wer sich mit dieser Stilrichtung beschäftigte kam an RATT damals nicht vorbei. Das letzte offizielle Bandalbum kam 1999 auf den Markt, fand aber keine große Beachtung. Es wurden ein paar Best Of. nachgeschoben, bevor nun „INFESTATION“ den Weg in die Regale findet. In fast Original-Besetzung schaffen es RATT mich komplett zu überzeugen. Mit dem Neuzugang von QUIET RIOT Carlos Cavazo, als zweiten Gitarristen neben Warren De Martini, hat man sich ein richtiges Juwel an Bord geholt! Was die zwei an Gitarren-Harmonien und Duelle auf diesem Album verbraten haben, macht richtig Spaß und lässt mich immer wieder die Repeattaste drücken. Das fängt schon beim Einsteigersong „Eat Me Up Alive“ an, ein typischer RATT Kracher. Stephen Pearcy am Mikro ist in Hochform und das zieht er auf dem ganzen Album konsequent durch! Track zwei „Best Of Me“ hätte auch auf ihr zweites Werk von 1984„Out Of Cellar“ gepasst, mit dem RATT damals der Durchbruch gelang! Track drei, und jetzt kommt`s, „A Little Too Much“ ist der beste Song, den ich je von RATT je gehört habe, das ist DER Rocksong schlechthin! Geiler Anfang, super Aufbau mit coolen Breaks und ein Hammer Refrain, der zum mitsingen animiert! Auch nach Dauerbeschallung wird der Song einfach nicht langweilig! Aber RATT haben damit ihr Pulver noch lange nicht verschossen. Die machen einfach saufrech weiter und können das hohe Niveau bis zum Schluss halten. Ich bin ja erst bei Track vier „Look Out Below“, der ein bisschen lockerer zur Sache geht, aber durch die Stimme von Stephen Pearcy wieder richtig gut kommt! Bis Track acht ist das Niveau immer gleich hoch, bekommt dann nochmals einen Schub mit „Garden of Eden“ mit super Chören und Gitarrenparts! Track zehn „Take Me Home“ ist der einzige softe Song auf diesem Album, keine Ballade, aber eher im Midtempo gehalten, mit schon wieder einem Hammer Gitarrensolo. Der Einstieg von Carlos Cavazo muss die Band so richtig beflügelt haben, denn ihnen ist ein Meisterwerk gelungen, dass in dieser perfekten Art niemand erwartet oder auch nur erhofft hätte! Uns mit „Don’t Let Go“ klingt dieses Hammer-Album hammermäßig aus. Ich sage danke für ein super Album und hoffe dass RATT auf ihrer anstehenden Welttournee  auch in unsere Breitengrade kommen! 10 Punkte (Dandan) -
hier reinhören & bestellen

Hauptseite / Review-Übersicht / Forum