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GELGIA CADUFF
"Pythoness" / 12 Tracks
CWPROMOTION/THUNDERDOME
www.gelgiacaduff.ch
Och ne, das gibt wieder verbalen Prügel, weil ich das Ding einfach nicht
mag! Dabei hat alles so gut angefangen... Nettes Cover-Artwork,
interessanter Stilbeschrieb, mystischer Albumtitel mit dem Untertitel "From
Genesis To Decay" und auf der Homepage der Dame liest man als Abschluss
den Satz "Creativity and Fantasy are Eternal". Vielleicht hat all dies
aber meine Erwartungen einfach nur zu sehr nach oben geschraubt, denn
was letztendlich aus den Boxen quillt, ist einfach nur langweilig mit
leichtem Hang zu "nervend" - woran Gelgia‘s Stimme nicht ganz unschuldig
ist. Die musikalische Mischung aus "Mike Oldfield goes Metal", einer
Spur ambitionierten Tears For Fears und einem Schuss Düsternis und
Rock-Touch würde eigentlich gar nicht mal so schlecht klingen, doch
sobald Gelgia's Stimme einsetzt, läuft s bei mir eiskalt den Rücken
hinunter - und das leider nicht aus Entzückung. Auf ihrer Homepage ist
erwähnt, dass die Dame in diverse Projekte involviert ist, doch was
immer sie macht, am liebsten wäre mir, sie würde aufs singen verzichten.
Ich versuche mir nun schon zum vierten Mal diesen Silberling anzuhören.
Beim ersten Durchgang musste ich bei Song Nummer 6 abbrechen, danach war
ich zu genervt (okay, ich sass im Auto, da dauert es länger, bis mich
etwas stört) - jetzt gerade sitze ich vor meinem Laptop und die Scheibe
ist gerade bei Track 3 - und schon wieder würde ich jetzt am liebsten
aufstehen und die Stop-Taste drücken. Müsste ich was Positives finden,
was ich berichten könnte, würde ich mich ans musikalische halten, denn
die Musik ist an sich gar nicht mal so übel - käme zumindest knapp über
ein Mittelmass. Doch diese Stimme, mein Gott, gibt es wirklich eine
erwähnenswerte Anzahl von Menschen, die diese Stimme mögen? Freunde und
Bekannte der Dame natürlich mal ausgenommen. So, ich steh jetzt auf und
geh die Stop-Taste drücken, denn der Singsang nervt mich schon wieder
ohne Ende. Ach ja, auf der Homepage von Gelgi Caduff hats nen
Youtube-Link der eine Live-Darbietung dieses Machwerks in Form einer
Rockopera zeigt und mit den ganzen optischen Eindrücken und Effekten
wirkt das Ganze gleich ne Schippe interessanter und unterhaltsamer - und
sogar Gelgia's Stimme klingt da um Längen angenehmer als auf dieser CD.
Doch wem nützt das was, wenn ich hier die CD "bewerten" soll und nicht
die Live-Darbietung? Sorry, aber von mir kriegt "Pythoness" knappe
4 Punkte (und diese in erster Linie für
die Musik) - und jetzt lehne ich mich zurück und warte auf die
Hass-Mails von den Menschen, die nicht verstehen können, das ich diese
Scheibe so in der Luft zerreissen konnte. Eines möchte ich aber doch
noch anmerken: Bei Gelgia Caduff handelt es sich um eine sehr nette und
sympathische Persönlichkeit. Meine Ablehnung dieser CD gegenüber hat
also rein gar nix mit dem Menschen dahinter zu tun (Ralph) -
hier
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