|

|
TROLL
„Neo- Satanic Supremacy“
/ 10 Tracks / 41 Min
NAPALM RECORDS
www.myspace.com/troll
Na also! Geht doch! Warum denn nicht gleich so? Nach dem ganzen
Herumgeplänkel, wie auf dem sehr unterdurchnittlichen letzten Output
„Universal“, nehmen TROLL auf „Neo-Satanic Supremacy“ wieder den
direkten Weg in Richtung Hölle -sprich, verleugnen ihre
blackmetallischen Wurzeln nicht mehr länger, sondern zelebrieren diese
per se in bester Manier. Nagash, der vielen von Dimmu Borgir und The
Kovenant (früher Covenant) bekannt sein sollte, hat neue Mannen
rekrutiert, um nach jahrelanger Abstinenz von seinem Projekt TROLL mit
einem Neuschlag auszuholen. Die Auszeit hat Nagash merklich gut getan,
um etwaige Revisionsarbeiten vorzunehmen. „Neo-Satanic Supremacy“ ist
zwar bei
Weitem
nicht so exquisit wie „Drep De Kristne“ (1998)- welches in diesen Zeilen
getrost als kleines Meisterwerk bezeichnet werden kann- dafür direkt und
fern von jeglichen experimentellen Absichten. Weg vom Space- Industrial.
Hin zur bombastischeren Form des atmosphärischen Black-Metals. Die
Keyboardteppiche bleiben stets ausgerollt und outen sich als
altbewährtes Utensil, um den wuchtigen Gitarren ihren Weg zu weisen. Die
durchwegs guten Songs weisen zwar gegen Ende der Laufzeit einige
Abnutzungserscheinungen auf. Doch die Black’n rolligen Einstreuer halten
den Hörer bis zum Schluss bei der Stange. „Neo-Satanic Supremacy“ ist
ein guter Neuanfang für Nagash und seine Schergen und ein wahrer
Lichtblick im tiefen Dschungel der Belanglosigkeiten.
8 Punkte (Pink) -
hier
reinhören & bestellen
|