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Mark Fox verlässt SHAKRA Auf
dem Zenit ihres bisherigen Erfolges, schliesslich ist der aktuelle
Longplayer „Everest“ bis auf Platz 4 der schweizer Hitparade geklettert,
lässt Mark Fox, Sänger der schweizer Hardrock-Band SHAKRA die Bombe
platzen:
26.05.2009 Geschätzte
Fans, Freunde und Medienvertreter, Tatsache
ist, dass die Machenschaften und Gepflogenheiten im Geschäftsumfeld mir
nicht viel Fleisch am Knochen lassen. Sprich: Selbst beim Erfolg, den SHAKRA
vorweisen kann, bleibt dank Anteilen und Leistungen für Bookings und
Managements nicht viel übrig von Einnahmen durch Tonträgerverkäufe,
Gagen, Fan-Artikel oder anderem. Trotz
mehrmaligen Verhandlungsversuchen, um eine Wende zu erwirken, hat sich
nichts bewegt in dieser Tatsache. Und wenn man als Sänger, Frontmann und
mediales Aushängeschild einer doch erfolgreichen Band, welche mehr als nur
über die Landesgrenzen hinaus schielt, unter dem Strich am wenigsten
verdient und jeden Monat Kopfstände macht, um die Miete zusammen zu
bringen, ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Managements
und andere Vertragspartner haben sich vorausschauend bewusst die Klauseln
zurecht gelegt, dass eine Umkehr kaum möglich, sondern der Ausstieg der
einzige Weg ist. Ich bin nicht gewillt, dem Ideenreichtum, wie man noch mehr
von mir und meinem Leben, möglichst gewinnbringend in möglichst hohem
Prozentanteil erwirtschaften kann, weiter auszusetzen. Diesen Ausverkauf
widert mich an. Erst recht, wenn ich sehe, wie Menschen gut davon leben können,
die bei ihrem Job für SHAKRA noch nie wirklich ins Schwitzen gekommen sind,
kein Herzblut zeigen, bei allem prioritär ihren Gewinnanteil berechnen und
erst auf die Aftershow-Party der das Promi-Cüpli-Trinken auf dem Parkett
erscheinen, und dies fast global gutgeheissen und toleriert wird. Die
Fans werden in einem romantischen Glauben gelassen, dass hier
Rock’n’Roll passiert. Dieser findet jedoch nur noch auf Papier von Bürolisten
statt. Ich
war mir von Beginn weg bewusst, dass man mit Musik in der Schweiz nicht
reich wird, dass man manchmal für ein Butterbrot auf eine Bühne steht.
Trotzdem habe mich vor ein paar Jahren dazu entschlossen, voll auf die Karte
„Musik“ zu setzen und auf viel zu verzichten. Ein Schritt, welcher
sicher nie falsch war. Ein Solo-Album als Aufbau und der Einstieg bei SHAKRA
haben diesen Weg begünstigt. Daran glaube ich auch weiterhin und werde
diesen auch weiter verfolgen. Wie, wird die Zeit zeigen… Ich
werde alle musikalischenVerpflichtungen, die ich bei SHAKRA eingegangen bin,
mit 120% bis zum Schluss erfüllen! Das bin ich jedem schuldig, der in einer
Halle vor mir steht und in Richtung Bühne jubelt! Mark Fox Einen
Tag später dann das Statement der Band auf der offiziellen Band-Seite www.shakra.ch: 27.05.2009 Liebe
SHAKRA-Fans Die
restlichen vier Bandmitglieder allerdings sehen sich durch ihre
Business-Partner in keinster Weise benachteiligt. Im Gegenteil, gerade durch
die professionelle Arbeitsweise von Management, Booking-Agentur sowie
Plattenfirma wurde der Erfolg von SHAKRA unter anderem erst möglich. Sämtliche
Bandmitglieder konnten in den letzten Jahren die Früchte ihrer Aufbauarbeit
ernten. Dass dabei auch Leute im Umfeld der Band Geld verdienen liegt in der
Natur der Sache. Wir
wünschen Mark alles Gute auf seinem weiteren privaten und musikalischen
Weg. Es
liegt uns am Herzen allen SHAKRA-Fans mitzuteilen, dass wir den von uns
eingeschlagenen Weg als den Richtigen erachten und wir diesen mit aller
Kraft weiterverfolgen. Wir werden nach Marks Ausstieg mit den selben
Business-Partnern, aber mit neuem Sänger unsere Leidenschaft weiter brennen
lassen: SHAKRA! Thom,
Thomas, Roger, Dominik Am
folgenden Tag reagiert dann die Presse, hier die Meldung der Online-Zeitung
„20 Minuten“, welche auch einen Kommentar der Plattenfirma Sony Music
enthält: 28.05.2009 Der
Grund: das liebe Geld. Fox: «Wenn man als Sänger und Aushängeschild einer
erfolgreichen Band unter dem Strich am wenigsten verdient und jeden Monat
Kopfstände machen muss, um die Miete zusammenzubringen, ist das Ende der
Fahnenstange erreicht.» Sony Music hat am Dienstagabend von Fox’ Plänen
erfahren. Rico Fischer von Sony Music: «Es ist sehr schade, aber wir müssen
es akzeptieren.» Zu den Vorwürfen von Fox sagt er: «Diese sind nicht berechtigt,
in den Verträgen ist alles gerecht verteilt, alle verdienen gleich viel»,
so Fischer. Den Fans der Hardrocker wird Fox bis im Herbst erhalten
bleiben, dann sucht die Band einen neuen Leadsänger. Entgegen
unseren üblichen Gepflogenheiten in der Sparte „Anonymus Rockus“
verkneifen wir uns hier eine persönliche Meinung und werden auch keine
Partei ergreifen. Ihr habt hier Mark’s Sicht der Dinge, das Statement der
Band und die Meldung der Online-Zeitung „20 Minuten“. Dies bietet genug
Raum für allerlei Spekulationen! Hoffen wir im Sinne aller Beteiligten, das
daraus keine Schlammschlacht wird. Es
bleibt also so oder so spannend im Hause SHAKRA und bei MARK FOX. Lassen wir
uns überraschen, wie’s weitergeht. Doch zum Glück gibt es noch positives zu berichten: Das schweizer Wasser-Eis, die „Rakete“ wird 40! Also vergesst für einen Moment die Schweinegrippe, vergesst Euren Trauer oder Ärger über Mark Fox’ Austritt bei den Hardrockern von SHAKRA und lasst uns feiern, dass das Kult-Eis, die Rakete 40 wird! Juhu! Ich grüsse Euch Ralph |
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last update: 05-2009 |
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